Bargeldloses Zahlen immer beliebter

7. Jänner 2004, 19:08
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Erstmals über sechs Millionen Maestro-Karten im Einsatz - 158 Millionen Mal eingesetzt - Zahlungsvolumen auf 8,4 Milliarden Euro gestiegen

Wien - Bargeldloses Bezahlen und Beheben von Bargeld mit Maestro-Karten, den ehemaligen eurocheque- und Bankomatkarten, zeigt in Österreich weiterhin deutlich steigende Tendenz. Die Anzahl der von den österreichischen Geldinstituten ausgegebenen und weltweit einsetzbaren Karten mit Code hat sich nach vorläufigen Zahlen von Europay Austria bis Jahresende 2003 erstmals auf über 6 Millionen erhöht. Per Ende 2002 waren es noch 5,3 Millionen. Damit besitzt jeder Österreicher zwischen 18 und 80 Jahren statistisch gesehen eine Maestro-Karte, so Europay-Geschäftsführer Ewald Judt am Freitag.

2003 wurde auch öfters mit Maestro-Karten bezahlt. Die Anzahl der Transaktionen nahm deutlich um 15 Prozent auf 158,1 (2002: 140,9) Millionen zu. Um knapp 10 Prozent höher war das dabei umgesetzte Volumen: Bedingt durch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung ist das Maestro-Zahlungsvolumen etwas schwächer nämlich um 9,9 Prozent auf 8,4 (7,64) Mrd. Euro angewachsen. Das durchschnittliche Volumen pro Transaktion ging somit auf 53,13 von 54,22 Euro zurück.

Zuwachs bei POS-Terminals

Nur mehr gering fiel im Vorjahr der Zuwachs bei den Bargeld-Behebungen mittels Maestro-Karten aus. 112,3 (109,9) Millionen Behebungen stand ein nur mehr leicht gestiegenes Volumen von 14,43 (14,36) Mrd. Euro gegenüber.

Die Anzahl der in den Geschäften installierten POS-Terminals erhöhte sich laut Europay Austria 2003 um 5 Prozent auf rund 72.500 (69.939). Die Zahl der Geldausgabeautomaten (Bankomaten und Foyerautomaten) stieg um 6,7 Prozent auf rund 7.500 (7.028). Damit zähle Österreich zu einem der bestversorgten Länder, so Judt.

Der Einsatz der elektronischen Geldbörse Quick, deren Hauptträgermedium die Maestro-Karten sind, hat 2003 zwar zugenommen, wenngleich die damit bezahlten durchschnittlichen Beträge zurück gingen. 17,8 (17,2) Millionen Mal wurde im Vorjahr mit Quick bezahlt, das Zahlungsvolumen ging dabei jedoch um 12 Prozent auf 116,8 (132,5) Mio. Euro zurück. Im Schnitt wurde damit mit der elektronischen Geldbörse Quick je Einsatz 6,56 Euro gegenüber 7,70 Euro im Jahr davor bezahlt. Mit Jahresende 2003 waren 5.900 Ladeterminals (5.775) aktiv, bezahlt konnte an rund 80.000 (74.657) Zahlungsterminals werden.(APA)

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Europay

  • Die Anzahl der
von den österreichischen Geldinstituten ausgegebenen und weltweit
einsetzbaren Karten mit Code hat sich bis Jahresende 2003 erstmals auf über 6 Millionen
erhöht.
    foto: derstandard.at

    Die Anzahl der von den österreichischen Geldinstituten ausgegebenen und weltweit einsetzbaren Karten mit Code hat sich bis Jahresende 2003 erstmals auf über 6 Millionen erhöht.

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