McDonald's Japan stellt Bezug von US-Rindfleisch ein

1. Jänner 2004, 21:14
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Die Regierung in Tokio hatte nach BSE-Fall Embargo für US-Rindfleisch verhängt - Ersatz kommt aus Australien

Die japanische Vertretung der McDonald's Corp, Oak Brook, hat nach dem Auftreten des ersten BSE-Falles in den USA den Verkauf von Hot Dogs aus US-Rindfleisch eingestellt. Für 15 Prozent der japanischen McDonald's Hot Dogs werde US-Rindfleisch verarbeitet, berichtet "Nihon Keizai Shimbun" am Dienstag. Die Hamburger würden dagegen aus australischem Rindfleisch hergestellt.

Dieses werde nun für alle Produkte von McDonald's in Japan verwendet. Japan ist der wichtigste Abnehmer von Rindfleisch aus den Vereinigten Staaten. Die Regierung in Tokio hatte nach dem Bekanntwerden des BSE-Falles ein Embargo für US-Rindfleisch verhängt.

US-Behörden: Unbedenklich

Die US-Behörden betonten unterdessen die Unbedenklichkeit von Rindfleisch aus US-Produktion. Es gebe keinen Grund, die Sicherheit des Fleisches in Frage zu stellen, sagte der Chefveterinär des US-Gesundheitsministeriums, Ron DeHaven, am Montag in Washington. Ein Sprecher des Weißen Hauses kündigte in Crawford eine Verschärfung der Kontrollen an. Die mit BSE infizierte Kuh war nach offiziellen Angaben aus Kanada importiert worden, wo im Frühjahr der erste BSE-Fall Nordamerikas entdeckt wurde. (APA)

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    McDonald's Japan stellt Lieferungen von US-Rindfleisch ein und bezieht Rindfleisch aus Australien.

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