Sudan: Parlament verlängert Ausnahmezustand um ein Jahr

5. Jänner 2004, 10:42
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Nach wie vor instabile Sicherheitslage

Khartum - Das sudanesische Parlament hat den Ausnahmezustand in dem afrikanischen Land am Montag um ein Jahr verlängert. 210 von 365 Abgeordneten stimmten in der Hauptstadt Khartum für die Verlängerung, die sie mit der noch instabilen Sicherheitslage begründeten.

Bei derzeit laufenden Gesprächen in Kenia haben sich die Regierung und die SPLA-Rebellen auf die künftige Aufteilung der Ölreserven geeinigt. Die beiden Verhandlungsführer, Sudans Vizepräsident Ali Osman Taha und Rebellenführer John Garang, hatten US-Außenminister Colin Powell zugesagt, bis Ende 2003 einen Schlussstrich unter den längsten Konflikt Afrikas zu ziehen. (APA/dpa)

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