Raketen gegen Autolack

1. Jänner 2004, 20:01
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Kleinere Schäden können selbst ausgebessert werden

Wien - Die Silvesterknallerei gefährdet nicht nur das Hörvermögen: Abgebrannte Raketen können Spuren am Autolack hinterlassen. Solche Schäden "halten sich aber zumeist in Grenzen und können selbst ausgebessert werden", weiß ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Damit es gar nicht so weit kommt: am Mittwoch "Kracher-gefährdete" Straßen oder öffentliche Plätze mit dem Auto meiden.

Leichte Verbrennungen auf der Oberfläche des Kfz lassen sich mit Lackpolitur wegreiben. Kleine Brandlöcher sollte man nach der Politur mit einem Reparaturlack-Stift austupfen. Bei gröberen Schäden: "Zunächst gehört die Brandstelle mit Schleifpapier angeschliffen, dann grundiert und schließlich mit der Spraydose nachlackiert. Ist die Stelle dann trocken, muss sie noch poliert werden", so der ÖAMTC-Techniker.

Bei handelsüblichen Feuerwerkskörpern seien kaum gröbere Schäden zu befürchten, wenn eine ausgebrannte Rakete auf das Auto fällt. Trifft aber eine Rakete aus kurzer Entfernung direkt auf das Fahrzeug, kann der Lack schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Dann bleibt ein Besuch beim Lackierer nicht erspart.

Wer kommt für den Schaden auf: Grundsätzlich haftet der Hobby-Pyrotechniker. Meistens kann der Missetäter aber nicht ausgemacht werden. Wer dann nicht kaskoversichert ist, muss selber zahlen.(APA)

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