Die historische Stadt Bam

5. Jänner 2004, 15:51
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Die wichtigsten Einnahmequellen der im Südosten des Iran gelegenen Stadt sind Landwirtschaft und Tourismus

Teheran - Das von einem Erdbeben schwer getroffene Bam im Südosten Irans gilt als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Das neue Bam wurde Ende des 18. Jahrhunderts angelegt und hat mehr als 120.000 Einwohner. Wichtigste Einnahmequellen sind Landwirtschaft und Tourismus.

Der wenige Kilometer entfernte historische Teil der Stadt in der Provinz Kerman wurde bereits im dritten nachchristlichen Jahrhundert gegründet. Damit ist die Stadt am Rande der Wüste Lut eine der ältesten des Landes. Die Altstadt wurde vollständig aus roten Lehmziegeln erbaut und ist seit ihrer Eroberung durch afghanische Heere vor über 150 Jahren eine Geisterstadt. Die aufwendig restaurierte Stätte wird von einer imposanten Zitadelle überragt, auch sie soll von dem Beben zerstört worden sein. (APA/dpa)

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    Die Zitadelle

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