Bolivien: 70 Tote bei Brückeneinsturz

27. Dezember 2003, 10:01
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40 Personen vermisst

La Paz - Bei dem Einsturz einer Brücke während eines schweren Unwetters sind in Bolivien nach Befürchtungen der Behörden fast 70 Menschen ums Leben gekommen. Bis Freitag seien 29 Leichen geborgen worden, teilten die Behörden mit. Weitere 40 Menschen würden noch vermisst. Erstmals arbeiteten Polizisten, Soldaten und Koka-Bauern, die sich normalerweise bekämpfen, bei der Rettungsaktion zusammen.

Der Fluss Espiritu Santo in der Provinz Cochabamba war nach heftigen Regenfällen über die Ufer getreten und hatte am Dienstag einen Teil der Brücke mitsamt mehrerer Fahrzeuge, darunter einen Reisebus, davongeschwemmt. Die Brücke ist Teil der wichtigsten Fernstraße des Landes, über die 70 Prozent des gesamten Güterverkehrs läuft. Die Regierung löste Katastrophenalarm aus. (APA/dpa)

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