November brachte deutliches Werbeminus

28. Jänner 2004, 17:49
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Focus-Werbebilanz: Minus 4,7 Prozent - Plus 1,4 Prozent von Jänner bis November

Einen deutlichen Rückgang der Bruttowerbeausgaben hat das Marktforschungsinstitut Focus Media Research für den November 2003 erhoben. Gegenüber November 2002 sank laut Focus der Bruttowerbewert um 4,7 Prozent. Das Gesamtwerbeplus von Jänner bis November 2003 macht bescheidene 1,4 Prozent aus.

2004: "Vorsichtig positive" Stimmung

Der November 2003 war nach Februar (minus 1,4 Prozent) und August (minus 1,3 Prozent) der dritte Monat dieses Jahres mit rückläufigem Bruttowerbewert. "Die leicht positive Stimmung des ersten Halbjahres ist in der zweiten Jahreshälfte in eine neuerliche Stagnation mit Tiefstwert November 2003 gemündet", konstatierte Focus. Umfragen und Trenderhebungen würden für das kommende Jahr aber eine "weiterhin vorsichtig positive" Stimmung zeigen.

Eine Steigerung der Bruttowerbeausgaben im TV-Sektor wird mit 5,7 Prozent beziffert, wobei die Privaten ein Plus von 30,4 Prozent erzielten, das ORF-TV ein Minus von 1,6 Prozent. Ein Werbeplus von 2,3 Prozent gab es dagegen für die ORF-Radios gegenüber einem Minus von 5,2 Prozent für den privaten Hörfunk. Insgesamt hielt sich das Radiosegment mit minus 0,2 Prozent praktisch stabil.

Um 6,9 Prozent sank der Bruttowerbewert im Print-Bereich. Für die Tageszeitungen wird 11,5 Prozent Rückgang ausgewiesen, für die Illustrierten und Magazine minus 7,4 Prozent. Positiv verlief dagegen die Entwicklung für Illustrierte und Magazine (plus 8,5 Prozent) und Fachzeitschriften (plus 1,5 Prozent).

Rückgänge gab es auch für die Außenwerbung (minus 1,7 Prozent), das klassische Prospekt (minus 29,2 Prozent) sowie die Kinowerbung (minus 26 Prozent). (APA)

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Daten im Detail: focusmr.com

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