Römische Geschichte in Österreich

29. Dezember 2003, 18:32
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100 Jahre Museum Carnuntinum

Wien - Das archäologische Museum Carnuntinum startet in ein Jubiläumsjahr: Das Eröffnungswochenende nach der Weihnachtspause - am 10. und 11. Jänner 2004 - steht bereits im Zeichen der Feiern zum 100-jährigen Bestehen. Geboten werden Spezialführungen, in denen Hintergrundinformationen und Anekdoten zum "schönsten Schatzhaus römischer Geschichte in Österreich" zu erfahren sind, heißt es in der Aussendung des Museums.

Kaiser Franz Joseph persönlich eröffnete das Museum in Bad Deutsch-Altenburg (Bezirk Bruck an der Leitha) am 27. Mai 1904. Im Stil einer römischen Landvilla erbaut, beherbergt das von Architekt Friedrich Ohmann geplante Haus mit mehr als 3.300 Exponaten heute die eindrucksvollste Sammlung von Fundstücken aus der Provinzhauptstadt der römischen Provinz Oberpannonien. Carnuntum erstreckte sich über die heutigen Gemeinden Petronell-Carnuntum und Bad Deutsch-Altenburg. Die Zeugnisse der einstigen Zivilstadt und des Militärlagers können heute im Archäologischen Park Carnuntum bestaunt werden.

Spezialführungen und Sonderausstellung

Die Spezialführungen sind am 10. und 11. Jänner jeweils um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr angesetzt und dauern eineinhalb Stunden. Zusätzlich gibt es am Sonntag um 15.30 Uhr eine altersgerechte Führung für Kinder.

Ab 20. März widmet sich eine Sonderausstellung Kaiser Marc Aurel, dem wohl bedeutendsten römischen Herrscher in der Geschichte Carnuntums. Anhand der Auswertung antiker Quellen und mit Fundmaterial beleuchtet die Schau die Spuren, die der Aufenthalt des Kaisers in den Jahren 171 bis 173 nach Christus auf beiden Seiten der Donau hinterlassen hat. (APA)

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