Jackson legt Großbritannien-Reise auf Eis

1. Jänner 2004, 20:50
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Es sei sein persönlicher Wunsch, über Weihnachten in den USA zu bleiben"

Los Angeles - Die einstweilige Absage der geplanten Großbritannien-Reise von Michael Jackson hat nach Angaben seines Sprechers nichts mit dem öffentlichen Druck auf den unter Missbrauchsverdacht stehenden Popstar zu tun. Die Entrüstung in Großbritannien störe Jackson "kein bisschen, weil er weiß, dass er unschuldig ist und weil er weiß, wer er im Innersten ist", sagte sein Sprecher Stuart Backermann. Der US-Musiker werde die Reise vielleicht bald nachholen. "Sollte er nicht fahren, dann nur aus seinem persönlichen Wunsch heraus, über Weihnachten in den USA zu bleiben."

Eigentlich hatte Jackson bereits am Samstag nach Großbritannien aufbrechen wollen. Er holte sich dafür eigens die Erlaubnis der Staatsanwaltschaft ein. Der britische Vize-Regierungschef John Prescott hatte mit Befremden auf die Reiseerlaubnis reagiert. "Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen überrascht war, dass jemand in den USA die Erlaubnis erhält, die Bedingungen der Freilassung auf Kaution auf diese Weise zu umgehen, um eine CD im Ausland zu vermarkten", sagte Prescott am Sonntag der BBC. (APA/AFP)

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