Philippinen: Mindestens 100 Tote nach Erdrutschen

20. Dezember 2003, 21:39
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Knapp vierzig Opfer geborgen - Zwei Erdrutsche nach sintflutartigem Regen - Menschen im Schlaf überrascht

Manila - Bei schweren Überschwemmungen auf den Philippinen sind nach Behördenangaben möglicherweise mehr als hundert Menschen umgekommen. Mindestens 39 Menschen wurden bis Samstag tot geborgen, mindestens 83 weitere noch vermisst, teilten Regierungsvertreter mit.

Sintflutartige Regenfälle

Am schwersten betroffen waren die zentral gelegene Insel Leyte sowie die beiden Provinzen Surigao und Agusan auf der Hauptinsel Mindanao. Dort gingen seit Ende der Woche sintflutartige Regenfälle nieder, die eine Reihe von Erdrutschen auslösten. In weiten Teilen der Insel Leyte waren Strom und Telefonverbindungen unterbrochen.

300 konnten evakuiert werden

Hunderte Familien flüchteten sich vor den Stürmen und Erdrutschen in Notunterkünfte, 300 weitere Menschen konnten nach Angaben der Katastrophenschutzbehörden evakuiert werden. In der Ortschaft San Francisco wurden zahlreiche Häuser unter einer Schlammlawine begraben. Präsidentin Gloria Arroyo bemächtigte die Behörden der betroffenen Regionen, den Katastrophenzustand auszurufen, um rascher an staatliche Notfallhilfen heranzukommen. (APA)

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