"Action speaks louder than words"

Redaktion
20. Dezember 2003, 17:09
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Der ghanaische Ex-Internationale und jetzige Sportmoderator Anthony Baffoe im Gespräch mit dem Fußballmagazin ballesterer fm

Anthony Baffoe ist ein Mann der Tat. Schon als Jungkicker trat der gelernte Verteidiger offensiv rassistischen Angriffen entgegen. Nach seiner aktiven Karriere, die ihn von Deutschland über Frankreich bis nach Hongkong, Venezuela und zu seinen ghanaischen Wurzeln führte, wechselte er zum Fernsehen. Mit dem DSF-Jugendmagazin "Fujuma" und dem WDR-Klassiker "Sport im Westen" erreicht Baffoe wöchentlich Hunderttausende Fußballfans. Warum er als gebürtiger Deutscher unbedingt für Ghana spielen wollte, weshalb ein afrikanisches Team noch nie Weltmeister wurde und wie er einst bei Fortuna Düsseldorf mit Pepi Hickersberger zusammenkrachte, erzählte er GEORG SPITALER und REINHARD KRENNHUBER. Fotos: DIETER BRASCH.


ballesterer fm: Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Welche Bedeutung hatte afrikanischer Fußball in Ihrer Kindheit?

Anthony Baffoe: Mein Vater war zwar kein Fußballfan, aber er hat Fußball gemocht. Wir sind ab und zu in Ghana gewesen, wo ich mir dann diverse Bücher gekauft und so auch die alten Spieler kennen gelernt habe. In der Folge, war ich immer für die Mannschaft, bei der mehr schwarze Spieler gespielt haben. Brasilien, zum Beispiel. In England hat’s ein bisschen gedauert, bis mit Viv Anderson der Erste kam.

Wie kam es dazu, dass Sie selbst Profifußballer geworden sind?

Ich bin sehr kosmopolitisch groß geworden. In einer Diplomatengegend bei Bonn, wo Pakistanis, Japaner, Marokkaner, aber auch Deutsche und Amerikaner lebten. Wir haben viel auf der Straße gespielt, Hockey, Cricket und das berühmte Völkerball. Da war Fußball organisiert, Straße gegen Straße. Erst mit neun oder zehn Jahren bin ich dann in einen Verein eingetreten.

Dafür waren Sie schon als sehr junger Spieler auf dem Sprung zu einer Profikarriere?

Ich hab beim 1. FC Ringsdorff-Godesberg angefangen, einem Verein, der gerade für Ausländer oder Diplomatenkinder offen war und viele Aktivitäten gestartet hat. Mit 15 kamen die diversen Späher auf mich zu. Leverkusen mit seinem Jugendgeschäftsführer Rainer Calmund und der 1. FC Köln mit Jugendtrainer Christoph Daum. Der hat mich entdeckt. In Köln hab ich drei Jahre in der Jugend gespielt und 1983 unter Rinus Michels meinen ersten Profivertrag unterschrieben.

"Welche Funktion ich für die jungen Schwarzen hatte, wurde mir erst mit der Zeit bewusst. Für die war ich ein absolutes Idol, weil ich eine Message verbreitet und niemals meine Herkunft verleugnet habe."

Stimmt es, dass Toni Schumacher an Ihrer Karriere beteiligt war?

Ich hab die ersten Spiele unter Michels, meinem Förderer, gespielt. Nachdem er weg war, fiel ich in ein kleines Loch. Mit 18 Jahren bist du natürlich sehr grün. Ich hab das Leben genossen, war in Discos unterwegs... Toni Schumacher hat mich immer angeschrieen im Training. Da hab ich ihn mal gefragt, warum er das tut. Er sagte: »Weil ich dich mag und weil ich was von dir halte. Du siehst anders aus, du bist schwarz. Du musst zwei Mal so gut sein, um dich richtig durchzusetzen.« Viele würden das anders verstehen, aber er wollte mir klarmachen, dass ich noch härter arbeiten muss. Da hab noch mal Gas gegeben, und mich über die Zweite Liga langsam wieder hochgekämpft.

Ab 1991 haben Sie auch im ghanaischen Nationalteam gespielt. Wie war die Aufnahme durch Mitspieler und Fans?

Gigantisch. Die Leute kannten mich ja alle. Sie haben gesagt: "Anthony Baffoe arrives!" Ich war einer der ersten schwarzen Fußballer in Deutschland, und viele Ghanaer, die zum Probetraining kamen, haben bei mir gewohnt. Die haben denen schon erzählt, wie ich drauf bin. Ich hab mich total gefreut, für Ghana aufzulaufen. Ich hätte auch in der deutschen Jugendnationalmannschaft spielen können, aber als mein Vater gestorben ist, hab ich ihm versprochen, für Ghana zu spielen.

Haben Sie durch die Zeit in der Nationalmannschaft Ghana wieder neu entdeckt?

Nein. Ich wurde durch meine Eltern schon so erzogen und bin auch als Kind öfters da gewesen. Aber ich bin dadurch noch gläubiger geworden, weil ich gesehen habe, wie die Menschen mit Gott verbunden sind. Wir haben vor und nach dem Training gebetet, Muslime und Christen. Vor den Spielen kamen wir zusammen und haben gesungen. Das wäre hier utopisch. Da würde man denken, der hat einen an der Waffel. Aber das hat Selbstvertrauen gegeben.

Was waren die markantesten Momente in der Teamkarriere des Anthony Baffoe?

Mein erstes Training vor zigtausend Zuschauern und das erste Spiel gegen Benin, in Kumasi, der zweitgrößten Stadt von Ghana. Das war absoluter Wahnsinn. Jeder Spieler ist einzeln raus gegangen. Dann haben sie gesagt, "Du gehst als Letzter!". Ein paar Minuten vor Schluss hat der Trainer mich rausgeholt, es gab Standing Ovations. Ich hab mit der Fahne eine Ehrenrunde gedreht. Das war sehr bewegend.

Und die größten Erfolg mit dem Team?

Sicher der Afrika Cup 1992.

... wo Sie im Finale gegen die Elfenbeinküste den entscheidenden Elfer verschossen haben.

Ich werde oft darauf angesprochen, aber das hat meinen Namen nur noch bekannter gemacht. Ich hab auch weiter Elfmeter geschossen und verschossen. Ich war immer ein Typ, der damit ganz gut umgehen konnte. Wichtig war für mich, ein gutes Turnier und für mein Land gespielt zu haben. Und diesen wahnsinnigen Empfang gehabt zu haben. Nach 10-jähriger Abstinenz sind wir bis ins Endspiel gekommen. Danach haben uns Millionen Menschen in Accra empfangen. So was hatte ich noch nie erlebt. Das Turnier hat mich dazu bewegt, in Frankreich Fußball zu spielen. Um mit mehr Schwarzen in einer Mannschaft zu sein.

War die Integration schwarzer Spieler dort besser als in Deutschland?

Das liegt auf der Hand. Frankreich hatte mehr Kolonien und geht anders damit um. Du hast in jeder Mannschaft Schwarze, die allein dadurch schneller integriert sind, dass sie die Nationalität leichter kriegen. Das Ergebnis sieht man heute im Nationalteam. Die schwarzen Spieler werden trotzdem als Franzosen gesehen. Das war in Deutschland anders.

Im Internet findet man immer die gleichen Sager von Ihnen. Dass Sie nach einer Gelben Karte einmal zum Schiri gesagt haben "Wir Schwarzen müssen zusammenhalten". Oder "Du kannst auf meiner Plantage arbeiten", zu einem Gegenspieler, der Sie provozieren wollte. Geht Ihnen diese Image als "lustiger Typ" manchmal auf die Nerven?

Das hat gar nichts mit lustig zu tun. Das hieß einfach, dass ich mich gewehrt habe. Wenn du mal tiefer nachdenkst, haben die Sprüche immer mit Ironie zu tun. Zum Beispiel: "Auf meiner Plantage arbeiten nur Weiße". Ich hab das sozusagen nur umgedreht. Die Leute sollen ruhig lachen. Aber wenn sie dann nachdenken...Ich bin einmal zu einem Interview in einen Wagen eingestiegen, hab mich hinten reingesetzt und gesagt: "Oh, früher war es umgekehrt!" Ich hab die Leute mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Sie sollten sehen, dass ich meine Person nicht zu wichtig nehme. Aber auch, dass ich den Ernst der Sache nicht vergesse. Welche Funktion ich für die jungen Schwarzen hatte, die nach mir kamen, wurde mir erst mit der Zeit bewusst. Für die war ich ein absolutes Idol, weil ich eine Message verbreitet und niemals meine Herkunft verleugnet habe. Obwohl ich in Deutschland geboren bin, war ich immer auch Afrikaner bzw. Ghanaer.

Sie haben 1990 in einem gemeinsamen Brief mit Anthony Yeboah und Souleymane Sané öffentlich auf den offenen Rassismus in den deutschen Stadien hingewiesen. Was waren die Auslöser?

Es gab damals diese so genannten "Dschungelgeräusche". In zwei, drei Stadien war das unerträglich. In den meisten Stadien war ich eigentlich Publikumsliebling. Nur habe ich gesehen, was mit Yeboah oder Sané passiert. Ich hab sie angerufen und gesagt, "Jungs, ich möchte einen Brief verfassen, seid ihr dabei?" Wir haben die gleichen Leistungen erbracht wie Deutsche. Und ich verstehe nicht, warum man das nicht akzeptiert. Mein Daddy hat immer gesagt, "action speaks louder than words". Ich bin auch extra an die "Bild"-Zeitung herangetreten, weil sie die Masse erreicht. Erinnern kann ich mich noch an das erste Spiel nach der Aktion in Bremen. Ich bin eingelaufen und sehe eine riesige Bob Marley-Fahne, da stand drauf: "Uprising!". Da dachte ich, "Oh, es scheint zu wirken". Dann hat St. Pauli das erste Mal Flugblätter gegen Rassismus verteilt. Die Lawine kam ins Rollen.

Inwiefern hat sich die Situation seit damals verändert?

Es hat sich schon alleine dadurch viel verändert, dass in fast jeder Mannschaft ein Schwarzer, Türke oder Tscheche spielt. Es gibt eine neue Generation von Jugendlichen. Man beschäftigt sich viel mehr mit schwarzer Kultur, ob das HipHop oder Film ist. Viele möchten auch so sein wie Schwarze. Aber ganz vorbei ist es natürlich immer noch nicht. Man muss immer zwischen dem unterscheiden, der in der Öffentlichkeit steht, und dem Studenten, der eine Wohnung sucht, sie aber nicht kriegt. Ein Sunday Oliseh, ein Otto Addo oder ein Anthony Baffoe kriegen die Wohnung. Ich glaube, es ist die Funktion von Organisationen wie FARE (Anm.: Football Against Racism in Europe), dass man den Leuten bewusst macht, worum es geht. Dass es gleiche Rechte für alle gibt. Dass ein Schwarzer mit einem dicken Auto nicht unbedingt ein Drogendealer sein muss.

Angesichts der aktuellen deutschen Unterhaltungskultur entsteht der Eindruck, dass Deutschland zumindest symbolisch vielfältiger geworden ist. Auch im Fußball, es gibt Spieler wie Kevin Kuranyi oder Gerald Asamoah...

Das ist ein guter Weg. Ich sage immer: Damals gab es Schwarzweiß Fernsehen, es gab die Schwarzen und die Weißen. Heute gibt es Buntfernsehen, wir wollen mehr bunte Leute sehen. Das ist wieder so ein Spruch. Der ist lustig, macht aber Sinn. Das ist wichtig für die jungen Leute zu sehen: Es gibt viele verschiedene Gesichter. Rassismus ist nicht nur schwarz und weiß. Es geht auch darum, welche Frisur du hast, wie du rumläufst,...

Stichwort Frisur!

Ich hab schon viele gehabt.

Eine hat Josef Hickersberger – Ihrem damaligen Trainer bei Fortuna Düsseldorf – nicht gefallen. Er meinte damals nach einer Niederlage zu ihnen: "Wir sind hier nicht im Zirkus." Tragen sie ihm das nach?

Er war nie mein Freund und wir werden es auch nicht werden. Aber ich respektiere Menschen. Indem ich meine Haare nicht abgeschnitten habe, habe ich gezeigt, was ich davon halte. Außerdem hab ich ihm gesagt: "Sie haben auch nicht immer gute Anzüge an."

"Nigeria hatte 1994 eine Super-Mannschaft. Aber wir Afrikaner waren damals einfach zu verspielt. Ich hoffe, dass wir 2006 den Ball auch mal abstoppen und zurückspielen, dann sieht es gut aus für ein Halbfinale."

Mittlerweile haben Sie als Sportjournalist Karriere gemacht. Beim letzten Afrika-Cup in Mali, bei dem sie als Co-Kommentator für Eurosport berichteten, meinte ihr Kollege, dass man sich bei Afrikanern ja nie sicher sein könnte, ob die Altersangaben auch stimmen. Sie haben ihm geantwortet: "In Deutschland weiß man doch auch, wie alt man ist. Warum sollte das hier anders sein?" Solche Aussagen hört man im Sportprogramm nicht oft. Wie waren Ihre Erfahrungen beim beruflichen Umstieg?

Sowohl bei meinem DSF-Jugendmagazin "Fujuma" als auch beim WDR versuche ich, meine Persönlichkeit nicht zu verändern. Ich rede frei Schnauze. Ich bin ja auch einer der ersten Schwarzen in diesem Metier. Wenn ich meine, etwas zu sagen zu haben, dann rücke ich das zurecht. Ich mag auch keine Klischees. Viele denken: Typisch Afrikaner, Barfuß, Fußball. Viele wachsen so auf, schön und gut. Aber es gibt auch die andere Seite. Warum zeigt man die nicht? Das sind Dinge, wo ich mir mehr Aufklärung wünsche.

Wie tragen Sie mit ihren Sendungen dazu bei?

Wenn ich zum Beispiel an meine DSF-Sendung denke: Ich muss nicht unbedingt mit einem schwarzen Spieler direkt über Rassismus sprechen. Da erzählt er schon selber davon, wenn er will. Aber ich weiß genau, wie es als Fußballprofi ist und wie ein Schwarzer denkt und tickt. Die Spieler verhalten sich mir gegenüber dann natürlich auch anders.

Manche Ihrer Kollegen tun sich da nicht so leicht. Vor einigen Wochen gab es ein ZDF-Interview mit Otto Addo, wo Rudi Cerne ihn sinngemäß gefragt hat, welche Hautfarbe er sich aussuchen würde, wenn er könnte.

Otto Addo hat darauf gesagt, er würde sich wünschen, dass man im Jahre 2003 über so etwas nicht mehr diskutieren müsste. Ich hätte Rudi Cerne gefragt, welche Hautfarbe er sich denn aussuchen würde. In der heutigen Zeit so eine Frage zu stellen, ist ziemlich heavy.

Ghana ist historisch eines der erfolgreichsten Teams, hat sich aber für die Endrunde des Afrika-Cups nicht qualifiziert. Wie war das möglich?

Die Vorrunden-Gegner Ruanda und Uganda waren bisher eher für Kriege bekannt. Und sie schlagen ein Fußballland wie Ghana! Es konnte nicht schlimmer kommen. Aber da muss man ansetzen. Im ghanaischen Fußball gibt es viele Probleme: Sponsoring, Marketing,... Die Spieler haben keine große Lust für Ghana zu spielen, weil sie nicht mehr respektiert werden. Es fehlt auch das Fingerspitzengefühl bei den Funktionären, dass man die Spieler zuerst einmal hofieren muss. Außerdem ist es wichtig, Strukturen zu schaffen, in denen ehemalige Spieler etwas bewegen können. Ich habe vorgeschlagen, ein Europabüro zu schaffen. Es gibt das Beispiel der Türken. Die haben ein Scouting-System und der Erfolg kommt. So etwas haben wir in Ghana nicht, obwohl so viele Spieler in Europa leben. Vom Spielermaterial her müssten wir ganz weit oben stehen. Wir haben vier mal den Afrika Cup gewonnen. Aber wann war das letzte Mal? 1982. Das ist Geschichte.

Müsste die Initiative von den Spielern kommen, so wie bei Senegal bei der letzten WM?

Die Spieler müssen natürlich Zusammengehörigkeit demonstrieren. Das geht aber nur, wenn die Funktionäre dahinter stehen. Das Geld ist gar nicht mal das Problem. Aber wie die Jungs beim Afrika-Cup in Mali hausen mussten, das war wirklich schlimm. Die hatten kaum genügend Trikots. Samuel Kuffour hat sich beschwert, und man hat ihn nach Hause geschickt. Jemand, der so viel erreicht hat für Ghana! Ich kann die Spieler verstehen, wenn sie sagen, es reicht ihnen. Mich würde es jedenfalls reizen, Ghana einmal zur WM zu führen. Aber ich kann auch nicht mit jedem zusammenarbeiten.

Warum sind afrikanische Mannschaften bei einer WM nie über das Viertelfinale hinausgekommen?

Das ist eine Frage, die ich mir auch sehr oft gestellt habe. Nigeria hatte 1994 eine Super-Mannschaft als sie gegen Italien ausgeschieden sind. Wir Afrikaner waren damals einfach zu verspielt. Wir wollten Fußball zelebrieren. Ich hoffe, dass wir 2006 den Ball auch mal abstoppen und zurückspielen, wie man so schön sagt, und nicht immer nur nach vorne. Es ist ja paradox, die Spieler arbeiten in Europa und müssten das eigentlich im Kopf haben. Aber wenn sie alle aufeinandertreffen, ist die Denke ganz anders. Ich glaube, das ist Kopfsache. Wir sind euphorisch, spielen uns schnell in einen Rausch hinein. Wenn wir das noch abstellen können, dann sieht es gut für ein Halbfinale aus. Für Senegal war es 2002 noch zu früh. Aber damals Nigeria. Die waren wirklich so weit.

Wer gewinnt den Afrika-Cup in Tunesien? Wer überrascht und welcher Spieler kommt groß raus?

Mein Geheimtipp ist Mali, ansonsten sehe ich Kamerun, Nigeria und Senegal weit vorne. Der Südafrikaner Steven Pienaar von Ajax Amsterdam ist ein potentieller Shootingstar.


Weitere Themen des ballesterer fm, Nr.11:

  • Schwerpunkt Afrika:
    - African Cup of Nations: 
      Vorschau auf Tunesien 2004
    - Geschichte des afrikanischen Fußballs
    - Fußballzauber in Südafrika
    - Fankultur in Ghana & Algerien
    - Wer ist Saadi Gaddafi?
    

  • Außerdem in dieser Ausgabe:
    - Angewandte Philosophie: 
      Alfred Tatar im Interview
    - Die Akte Sindelar
    - Wer braucht Stewards im Stadion?
    - Englische Vereine und ihre 
      Liebe zur Geschichte
    - EURO 2008: Die Klagenfurter Stadionspiele
    - Tonträger-Derby Rapid vs. Austria
    

    Präsentiert wird das aktuelle Heft am 15. Jänner im Depot Breite Gasse 3 1070 Wien. Für Ende Jänner ist eine Party im B72 geplant. Näheres demnächst auf www.ballesterer.at.

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    5 Postings

    der ghanesische , nicht ghanaische

    (vgl.china - chinese)

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