Süßrahm-Panettone

8. Jänner 2004, 21:02
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Dass der Panettone noch zu den Exoten in Österreichs weihnachtlichen Backwerk-Regalen zählt, kann man nicht wirklich sagen. Gut sind aber nur die wenigsten, die Konditionierung auf unendliche Haltbarkeit forderte ihren Tribut, industrielle Massenfertigung brachte Panettone-Aroma, Vanille-Aroma, Butteraroma und andere Erfreulichkeiten mit sich.

Erich Kasses, Bäckermeister in Thaya an der Thaya, dachte da anders, nicht umsonst verbrachte er einmal seinen Urlaub in einer italienischen Bäckerei. Von dort holte er sich nach mehreren Jahren der missglückten Panettone-Versuche dann auch das Rezept, und das schreibt nun einmal vor, dass der Teig drei Tage zu gehen hat und dass da handgeschöpfter Süßrahm rein muss, kein Backpulver, nur ganz wenig Hefe. Seit drei Wochen, so Erich Kasses, hat er's jetzt, der Panettone ist ungleich saftiger und mürber als die trockenen Industrie-Schaumstoffe, der Süßrahm kommt wunderbar verführerisch zur Geltung. (DerStandard/rondo/floh/19/12/03)

Kasses Panettone
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    foto: cremer
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