One startet am 30. Dezember

1. Jänner 2004, 11:49
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Auch Handys werden verkauft - Bang-Jensen: "Kommerzieller Auftritt wegen fehlender Handys derzeit nicht sinnvoll"

Der drittgrößte österreichische Handynetzbetreiber One startet am 30. Dezember mit der dritten Mobilfunktechnologie UMTS, um die Lizenzbedingungen zu erfüllen. Bewerben will One das Angebot erst, wenn es in "ausreichender Verfügbarkeit funktionstüchtige UMTS-Endgeräte" gibt, hieß es am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Ein Massengeschäft für UMTS erwartet One erst ab 2004.

Nokia 7600

SIM-Karten und Handys (das Nokia 7600 um 999 Euro) für die dritte Generation seien mit einem entsprechenden Tarif ab 30. Dezember in ausgewählten One-Geschäften verfügbar, hieß es. Das One-UMTS-Netz deckt dem Unternehmen zufolge mehr als 25 Prozent der Bevölkerung ab, hat eine Bandbreite von 144 kb pro Sekunde und ist in Wien, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Dornbirn, Eisenstadt und St. Pölten bereits aufgebaut.

Ein voller UMTS-Start zum gegenwärtigen Zeitpunkt wäre verfrüht, meint One-Chef Jorgen Bang-Jensen. Da es zu wenige funktionstüchtige UMTS-Handys gebe, die dem Qualitätsanspruch der Kunden genügen, sei ein kommerzieller Auftritt momentan "nicht sinnvoll".

"Best One"-Tarif

Videotelefonie stehe bei One bereits seit Anfang Dezember technisch zur Verfügung, zunächst würden jedoch bestehende One-Lösungen wie das "One-Portal" oder "One-Mobile Office" zum Einsatz kommen.

Als ersten UMTS-Tarif bietet One den "Best One"-Tarif: keine monatliche Grundgebühr, für Datenvolumen bis zu 5 MB werden 2,5 Euro pro MB verrechnet, für bis zu 10 MB 2 Euro pro MB, für bis zu 20 MB 1,5 Euro pro MB und ab 20 MB 1 Euro pro MB.

Die Mobilkom Austria und Hutchison ("Drei") sind bereits Anfang Mai mit UMTS gestartet, T-Mobile Austria und tele.ring haben wie One einen soft launch noch vor Jahresende angekündigt, um die Lizenzbedingungen zu erfüllen.(APA)

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