Australischer Bundeststaat Queensland betreibt eigene Hotspots

11. Jänner 2004, 10:30
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Zwölfmonatiger Feldversuch startet

Im australischen Bundesstaat Queensland hat die Regierung einen Feldversuch mit Hotspots gestartet. Der Service wird vorerst in Brisbane und im Südosten des Bundesstaates angeboten und soll als Test zwölf Monate lang laufen. Im Erfolgsfall will die Regierung das Hotspot-Netz auch auf andere Landesteile ausweiten. Die Regierung des Bundesstaates betreibt die Hotspots selbst, will aber nicht als Service Provider auftreten, berichtet AustralianIT.

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Drahtloser Internetzugang via WiFi wird vorerst an 20 Stellen angeboten, darunter in Regierungs-Gebäuden, Sportstadien und an einigen Örtlichkeiten in Cleveland und Toowomba. "Das ist eine fantastische Initiative, die erste einer Regierung, und wir hoffen, das WiFi-Angebot nach dem zwölfmonatigen Versuch ausweiten zu können", betonte der zuständige Technologie-Minister Paul Lucas.

Gratis ein Zugang zu Webseiten der Regierung

An den Hotspots wird gratis ein Zugang zu Webseiten der Regierung angeboten. Ein vollständiger Internet-Zugang ist über Dritt-Anbieter möglich. Den Usern stehen an den Access-Points Roaming-Möglichkeiten mit einer Reihe von Providern offen, die Abrechnung erfolgt über das Clearing-Haus Hotspot Global. Queensland möchte die Hotspots auch nutzen, um in entlegenen Gebieten in Zukunft Voice-over-Wireless-Services anbieten zu können. (pte)

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