Autorisierungsdebatte erbeten

5. Jänner 2004, 09:30
posten

Aktion deutscher Tageszeitungen gegen nachträgliche Korrekturen von Interviews vor der Drucklegung zeigt Wirkung

Die Aktion deutscher Tageszeitungen gegen überhand nehmende nachträgliche Korrekturen von Interviews vor der Drucklegung zeigt Wirkung. Der Deutsche Rat für Public Relations rief in einem Schreiben PR-Berater zu "äußerster Zurückhaltung" auf. Nachträgliche "ängstliche" Eingriffe würden dem Image des gesamten Berufsstandes schaden. Auch DER STANDARD machte die Erfahrung, dass Politiker – wie der grüne Umweltminister Jürgen Trittin – nun ausdrücklich fragen, ob eine Autorisierung möglich sei. Bisher war dies Voraussetzung für ein Interview, zu der sich auch ausländische Korrespondenten verpflichten müssen. (afs/DER STANDARD, Printausgabe vom 17.12.2003)
Share if you care.