Strumpfhosen im Test

16. Dezember 2003, 16:15
2 Postings

Billigmaschen nicht unbedingt von schlechter Qualität - Stützeffekt ist von keiner Nylon zu erwarten

Wien - Frauen erwarten von einer Strumpfhose, dass sie gut aussieht, passt und vor allem etwas aushält. Das Verbrauchermagazin "Konsument" und seine deutsche Schwesterorganisation Stiftung Warentest haben 16 Modelle geprüft und befunden: Billigprodukte haben die Nase vorn. "Gute" Strumpfhosen, die im Testlabor selbst Schleifpapier und einen rauen Schwamm aushielten, gibt es demnach schon ab vier Euro.

Das beste Tragegefühl stellte sich allerdings beim teuersten Produkt (vom österreichischen Hersteller Wolford um 24 Euro) ein. Zwei billigere Varianten standen dem aber um nicht viel nach, so "Konsument". Die Passform erwies sich entgegen dem landläufigen Vorurteil häufig als "sehr gut". Nichts erwarten sollte man sich den Testern zufolge vom Stützeffekt. Wer Krampfadern oder Thrombosen vorbeugen will, solle medizinische Kompressionsstrumpfhosen bevorzugen.

Anziehhinweise

Laufmaschen müssen nicht sein: Vorsichtiges Anziehen verlängert die Lebensdauer der Nylons. Zuerst ein Strumpfbein bis zur Spitze aufkrempeln und die Hose vorsichtig bis zum Knie hochziehen; das gleiche beim anderen Bein. Erst dann ganz anziehen. Waschen sollte man Strumpfhosen mit der Hand oder in der Maschine mit 30 Grad, dann aber im schonenden Waschesäckchen. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.