Zwischen die lachsfarbenen Seiten geschaut

15. Dezember 2003, 15:32
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In der öffentlichen Blattkritik-Reihe im Depot überprüfen heute Elisabeth Orth und Oliver Marchart wie "lachs und rosa" DER STANDARD ist

"Ich kann schon mit meinen Lesern alt werden, aber es kann ja nicht so sein wie bei der Presse, dass man hinten ins Grab fällt und vorne kommt nix nach", mahnte Anneliese Rohrer Anfang Oktober bei der öffentlichen Falter-Blattkritik und erntete für solche herzerfrischenden Sager beim dankbaren Publikum nicht den einzigen Lacher des Abends. Nachdem zuletzt die Außenpolitik-Chefin mit Robert Schindel überprüfte wie jenseits der "Falter" wirklich ist und der "Presse" von Isolde Charim und und Historiker Doron Rabinovici auf den Zahn gefühlt wurde, ist nun DER STANDARD an der Reihe.

"Der Klügere liest nach"

Erst 1988 gegründet, ist der Standard die jüngste österreichische Tageszeitung. Schon mit ihrer Blattfarbe signalisierte sie einen hohen Qualitätsanspruch. Unabhängig, liberal und kritisch will sie sein, eine Zeitung für Menschen, die lesen. Ja mehr noch, eine Zeitung, in der Klügere nachlesen können sollten. "Aber was heißt eigentlich Nachlesen?", fragt das Depot.

In der ganz und gar un-geheimen und öffentlichen Blattkritik wird heute (Montag, 15.12.) von Burgtheater-Schauspielerin Elisabeth Orth und dem Philosophen und Medientheoretiker Oliver Marchart der STANDARD auf Unabhängigkeit, Inhalt und Stil abgeklopft. (Katrin Fessler)

Wie lachs und rosa ist "Der Standard"?
heute: Mo., 15.12., 19 Uhr

im Depot

Breite Gasse 3
1070 Wien

  • Hier lesen Rudolf Edlinger und Rudolf Nürnberger nach.
    foto: standard/matthias cremer

    Hier lesen Rudolf Edlinger und Rudolf Nürnberger nach.

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