Lenzing verpasst sich eine neue Struktur

23. Dezember 2003, 09:33
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Der Faserhersteller wird "marktorientierte Profitcenters" etablieren - Der Vorstand wird von vier auf drei Mitglieder reduziert

Linz - Der Faserhersteller Lenzing AG mit Sitz in Lenzing in Oberösterreich bekommt ab Jahresbeginn 2004 eine neue interne Konzernorganisation. Kernpunkt dabei sei die "Abkehr von der bisherigen standortorientierten Organisation hin zu marktorientierten Profitcenters", teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit.

Raninger scheidet aus

Es erfolge eine verstärkte Dezentralisierung der Verantwortung auf die operative Managementebene, so das Unternehmen. Dies hat die Verkleinerung des Vorstands von derzeit vier auf drei Mitglieder zur Folge. Der Aufsichtsrat hat daher entschieden, das 2004 auslaufende Vorstandsmandat von Franz Raninger nicht mehr zu verlängern. Der Lenzing-Vorstand besteht daher künftig aus Thomas Fahnemann (Vorsitzender und Gesamtverantwortlicher Fasern), Peter Untersperger (Finanzen, Plastics, Papier) sowie Christian Reisinger (Technik, Energie und Umweltschutz).

Die Lenzing Gruppe erzielte im Jahr 2002 einen Umsatz von 626 Mio. Euro, der Exportanteil liegt bei 80 Prozent. Die Gruppe beschäftigte zum Ende 2002 rund 3.300 Mitarbeiter. (APA)

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  • Die Verantwortung bei der Lenzing Gruppe soll in Zukunft stärker auf der operativen Managementebene liegen
    foto: lenzing

    Die Verantwortung bei der Lenzing Gruppe soll in Zukunft stärker auf der operativen Managementebene liegen

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