Slowenien für Gleichberechtigung der EU-Mitglieder

15. Dezember 2003, 19:13
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Außenministerium sieht Gipfeltreffen nicht als vollkommenes Debakel

Ljubljana - Slowenien betrachtet das Ausbleiben einer Verständigung über die EU-Verfassung beim Gipfeltreffen in Rom vom Samstag nicht als völliges Scheitern.

In einigen der "wichtigsten" Bereiche seien Fortschritte erzielt worden und deswegen werde sich Slowenien weiter um einen Kompromiss bemühen, hieß es am Sonntag in einer Stellungnahme des Außenministeriums in Ljubljana.

Slowenien werde sich für die Gleichberechtigung aller Mitgliedsstaaten einsetzten. Das bedeute vor allem die Umsetzung des Grundsatzes: ein Staat - ein stimmberechtigter Kommissar und die Erhöhung der Minimalzahl der Abgeordneten im Europäischen Parlament von vier auf fünf.(APA/dpa)

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