Beschwerde von Fred Astaire

17. Dezember 2003, 09:26
posten

Hugh Hefner versteigert Andenken zum Geburtstag des "Playboy"-Magazins - einige delikate Briefe und Adressen sind auch dabei

New York - Mehrere Adressbücher von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner mit den Namen und Telefonnummern vieler seiner Freundinnen aus alten Tagen werden versteigert. Das Auktionshaus Christie's erwartet mindestens 10.000 Dollar (rund 8.200 Euro) pro Stück, berichtete die "New York Times" am Donnerstag.

Die Adressbücher im Taschenkalender-Format stammen aus den Jahren 1956 bis 1960. Sie hätten Hefner einst in Chicago "für so manche schnelle Verabredung an langweiligen Samstagabenden" gedient. Allerdings dürften die wenigsten Nummern heute noch für ein Rendezvous geeignet sein. Spaßeshalber habe er jetzt einige davon angewählt, sagte der 77 Jahre alte Hefner Reportern. "Man stelle sich meine Enttäuschung vor, als keiner mehr zu Hause war."

Allerdings finden sich in den Büchlein nicht nur Einträge wie "große Blonde", sondern auch zahlreiche Namen und Nummern prominenter Freunde des "Playboy"-Herausgebers, darunter der Sänger Nat King Cole und der Modemacher Oleg Cassini. Versteigert werden die Adressbücher am kommenden Mittwoch aus Anlass des 50. Geburtstags des "Playboy"-Magazins.

Beschwerde von Fred Astaire

Bei der Auktion kommen insgesamt rund 300 Stücke aus dem Besitz Hefners "unter den Hammer" - darunter eine schwarze Mercedes-Strechlimousine, Fotografien, Gemälde, und zahlreiche Briefe von Prominenten. In einem beschwerte sich der Tänzer und Sänger Fred Astaire, dass er im "Playboy" mit einem Glas Champagner in der Hand abgebildet wurde: "In Wirklichkeit mag ich keinen Champagner." (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ein Beschwerdebrief von Fred Astaire findet sich unter den Playboy Versteigerungsstücken

Share if you care.