Internet-Revolution Teil II

9. Juli 2000, 21:46

Skepsis der Anleger vor Yahoo-Zahlen wächst - Schwacher Graumarktpreis für EADS und Vivendi - China-Dot.coms: Optimismus trotz Flop - Neuemissionen: Blitzstarts und Blamagen - "World wide weg" - Wellen der Zukunft

Internet-Revolution Teil II
Gehörte die erste Phase der Internet-Revolution den dot.coms mit großen Visionen und kleinen Brieftaschen, so wird der nächste Akt im digitalen Geschäft von großen Gesellschaften geprägt sein, die sich in der virtuellen Welt einnisten. Das US-Wirtschaftsmagazin FORBES porträtiert zwölf Unternehmen die die digitale Zukunft maßgeblich mitbestimmen werden.

Skepsis der Anleger vor Yahoo-Zahlen wächst
Vor der für Dienstag erwarteten Veröffentlichung der Quartalszahlen hat das profitable Online-Portal Yahoo! Inc. mit anhaltender Skepsis über die Zukunft der Internet-Branche zu kämpfen. WIRTSCHAFTSWOCHE

Schwacher Graumarktpreis für EADS und Vivendi
Vivendi Environnement SA und European Aeronautic Defense and Space Co. könnten weniger wert sein, als die Unternehmen erwartet haben. Dies lässt sich an den inoffiziellen Kursen am Graumarkt für ihre Aktienemission schließen. Die Anleger bevorzugen dagegen Wanadoo SA, die Internet-Tochter von France Telecom gegenüber den neuen Akiten aus der alten Ökonomie. BLOOMBERG

China-Dot.coms: Optimismus trotz Flop
Vergangene Woche legte der chinesische Internet-Start Up "Netease" an der Nasdaq einen veritablen Flop hin. Statt satter Emissionsgewinne blieb den hoffnungsfrohen Anleger nach dem ersten Handelstag ein Verlust von fast vier Dollar pro Aktie. Chinesische Net-Enterpreneure bleiben dennoch optimistisch, berichtet WIRED NEWS.

Neuemissionen: Blitzstarts und Blamagen
Fast 100 Unternehmen sind im ersten Halbjahr 2000 in Deutschland an der Börse gestartet. Viele Anleger konnten auf hohe Gewinne anstoßen, doch bei weitem nicht alle hatten Grund zum Feiern. HANDELSBLATT

"World wide weg"
Nach den Start-up-Firmen drängen nun auch Veranstalter und Airlines ins Internet. SPIEGEL

Wellen der Zukunft
Telekom-Firmen, die sich vom Mobilfunk-Boom in Europa fette Gewinne erwartet haben, könnten eine bittere Enttäuschung erleben, befindet THE ECONOMIST.

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