Der nächste Party-Hit

5. April 2004, 16:01
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Sony bringt "EyeToy: Groove" und sorgt mit viel Musik und einigen Neuerungen für Unterhaltung

In diesem Sommer gelang Sony mit seinem WebCam-ohne-Controller-spielbar-Titel EyeToy, der Überraschungshit des Jahres. Nun, einige Monate später, folgt der erste Zusatz - "EyeToy: Groove" - und sorgt wieder für Unterhaltung und nette Party-Abende.

Aller guten Dinge sind 12

Wie schon beim Original bietet auch EyeToy: Groove zwölf unterschiedliche Spiel-Modi. Waren es bei EyeToy noch zwölf unterschiedliche Spielchen mit verschiedensten Aufgaben - vom Tellerdrehen bis zu "Kung Foo", so dreht sich beim Nachfolger alles um Tanzen. Insgesamt 25 Titel, einige davon müssen erst freigeschalten werden, können je nach Lust und Laune als Hintergrund für die Tanzeinlagen gewählt werden. Die Palette reicht dabei vom Elvis-Remix "A little less Conversation" über Jamiroquai bis hin zu Las Ketchup und Fatboy Slim mit "Praise you".

Die Aufgabenstellung

Bei EyeToy: Groove müssen die Spieler - bis zu vier pro Wettkampf beziehungsweise zwei Spieler mit- oder gegeneinander - umherfliegende Smily-ähnliche Köpfe und Balken zur rechten Zeit am rechten Ort treffen und sich so mit dem Takt mitbewegen. Hin und wieder fliegen auch "Pfeil-Symbole" durch das Bild - diese müssen dann in der richtigen Geschwindigkeit die zu ihren Bestimmungsort gezogen werden.

Bilder und Videos

Eine wesentliche Neuerung bei Groove ist das automatische Erstellen von Bildern oder Videos, die dann auch abgespeichert werden können. Wenn ein Spieler eine gewisse Zeit durchhält erscheint die Aufgabe "Posing" - wenn dann die richtige Armhaltung erreicht wurde, wird automatisch ein Bild geschossen. Nach einer gewissen Durchhaltedauer kommt der "Freestyle"-Mode. Hier können sich die Spieler in allerbester "Matrix"-Manier in einem bunten Farbenmeer nach Lust und Laune austoben. Wer allerdings glaubt sich hier nicht anstrengen und konzentrieren zu müssen, irrt gewaltig, denn während dieser Sequenz wird ein Video erstellt, das am Ende des Durchgangs abgespielt werden kann und damit wohl für die größte Unterhaltung innerhalb der Tanzcommunity sorgt.

Verschiedene Modi

Die Spieler können diesmal nicht wirklich zwischen unterschiedlichen Spielen, sondern vielmehr zwischen unterschiedlichen Modi auswählen. So kann ein Mehrspieler-Turnier mit bis zu vier Spielern gespielt werden, aber auch ein "Duell-Modus" bei dem zwei Spieler gleichzeitig vor der WebCam gegeneinander antreten müssen, wird geboten. Hier offenbahren sich leichte Vorteile für breitere oder größere Spieler, die ihren Konkurrenten leichter wegdrängen können. Wenn aber alles fair bleibt, ist ein harter Tanzwettkampf garantiert. Eine Art Kooperationsmodus ermöglicht aber auch das gleichzeitige gemeinsame Tanzen. Im Chill-Out-Room können sich die Spieler dann nach ihren eigenen Vorstellungen zur Musik bewegen - dabei sorgt viel Licht und der "Matrix-Effekt" (Schatten und Nachzieheffekte) für zusätzlichen Spielspaß.

Fazit

Sony bietet mit EyeToy wohl das einzige Party-Konzept in der Konsolen- und Computer-Landschaft. Unterhaltung ist dabei sowohl für die Spieler wie auch - oder gerade für die Zuseher gegeben. Für Einzelkinder ohne Freundeskreis ist EyeToy absolut nichts, denn alleine hält sich der Spielspaß in Grenzen. Aber für einen geselligen Abend in einer überschaubaren Runde ist EyeToy auf jeden Fall ein Thema. Vor allem in Blickpunkt Silvester sollte man die Anschaffung von EyeToy: Groove ins Auge fassen.(grex)

  • Artikelbild
    foto: sony
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