Mobilkom-Tochter setzt auf Datendienst "EDGE" statt UMTS

18. Dezember 2003, 11:12
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Netzlieferant Siemens: Auftragswert im einstelligen Millionenbereich

Die slowenische Mobilkom Austria-Tochter Si.Mobil setzt nach der Absage an die 3. Mobilfunkgeneration UMTS nun auf die GSM-Weiterentwicklung "EDGE" (Enhanced Data Rates for Global Evolution). Die Großräume Laibach und Marburg sollen bis Jänner 2004 versorgt sein, drei Monate später sei das Netz bereit für den kommerziellen Vollbetrieb, erklärte der Netzlieferant Siemens Österreich in einer Pressemitteilung. Der Auftragswert liege im einstelligen Millionenbereich, so Siemens am Dienstag auf APA-Anfrage.

Speedup

EDGE ist eine Erweiterung von GSM und ermöglicht eine vierfach schnellere Datenübertragung als GPRS, das von allen GSM-Netzbetreibern in Österreich angeboten wird. Die UMTS-Lizenzen in Slowenien sollen demnächst erneut neu ausgeschrieben werden, die Mobilkom wird wegen überhöhte Lizenzkosten und der Nichterfüllung von EU-Vorgaben zur Marktöffnung daran nicht teilnehmen, teilte die Tochter der börsenotierten Telekom Austria vor kurzen mit. (APA)

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