FDA-Beraterausschuss gegen erweiterte Aspirin-Anwendung in USA

14. Dezember 2003, 21:40
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Risikopatienten werden gewarnt

Washington - Der Beraterausschuss der US-Arzneimittelbehörde (FDA) hat sich gegen eine erweiterte Anwendung des Bayer-Medikaments Aspirin in der Herzinfarktprophylaxe ausgesprochen. Eine entsprechende Empfehlung gab der Ausschuss am Montag an die FDA ab. In der Regel folgt die Behörde den Vorschlägen des Beraterausschusses.

Nach dem Votum soll Aspirin nicht für Patienten verordnet werden, die zwar noch keinen Herzinfarkt hatten, aber zur Risikogruppe zählen. Bisher sieht die Aspirin-Verschreibungsempfehlung für Ärzte vor, dass Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, das Mittel täglich in geringer Dosis (zumeist 50 oder 100 Milligram pro Tag) nehmen sollten. (APA/Reuters)

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