"Ja ist denn heut scho' Weihnachten?"

13. Dezember 2003, 15:41
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Deutsche Mobilfunkunternehmen streiten um Beckenbauer-Werbespruch

Zwischen den deutschen Mobilfunkunternehmen E-Plus und O2 ist ein Streit um Franz Beckenbauers Werbeslogan "Ja ist denn heut scho' Weihnachten?" ausgebrochen. Laut einem Bericht in der neuen Ausgabe des "Spiegel" hat E-Plus per einstweiliger Verfügung Passagen eines Spots des Konkurrenzunternehmens untersagen lassen. Darin macht Beckenbauer mit Anke Engelke und Dieter Bohlen seit November Reklame für O2-Handys und sagt auch den Spruch, mit dem er vor drei Jahren schon für E-Plus geworben hatte. "Das ist unsere kreative Leistung", sagte E-Plus-Sprecherin Catrin Glücksmann.

"Die wollten uns der Lächerlichkeit preisgeben"

E-Plus hatte jahrelang Millionenbeträge in Beckenbauer und seinen Spruch investiert und den Slogan schützen lassen. O2 hat nicht nur den Präsidenten des FC Bayern München und seinen Spruch übernommen, sondern mit Grey auch dieselbe Agentur engagiert, die zuvor für E- Plus arbeitete. Auch gegen eine neue Spot-Version hat E-Plus mittlerweile eine einstweilige Verfügung erwirkt. "Franz, dann sa's halt schon", sagt Bohlen darin. "Ich würd ja gern, aber ich darf ja nicht", antwortet Beckenbauer. "Die wollten uns der Lächerlichkeit preisgeben", sagte Glücksmann.(APA/dpa)

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