Fünf Planeten sichtbar

25. Dezember 2003, 16:49
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Um den 14. schnuppen die Geminiden

Die Dauer der lichten Tage sinkt von 8h 40' auf 8h 20' am 22., wenn mit der Wintersonnwende um 804 MEZ der astronomische Winter beginnt und die Sonne den Anfang des Tierkreiszwölftels Steinbock erreicht. Bis Monatsende tritt eine kleine Verlängerung auf 8h 24' ein. Die Dämmerung dauert 1h 54'.

Vollmond

Der Mond wird am 8. zum Vollmond, steht am 10. bei Saturn und erreicht am 16. bei Jupiter das Letzte Viertel. Als feine Altlichtsichel zeigt er sich am 21. tief in der Morgendämmerung nahe SO, bevor er am 23. zum Neumond wird. Am 25. taucht die zarte Neulichtsichel in der Abenddämmerung im SW bei der Venus auf und am 30. tritt das Erste Viertel nahe Mars ein.

Merkur

Merkur kann von 6. bis 16. tief in der Abenddämmerung im SW gesehen werden. Venus finden wir abends tief im SW. Mars steht am Abend zwischen SO und S, Jupiter strahlt um Mitternacht erst tief und später höher zwischen ONO und OSO. Saturn steht am späten Abend tief und später höher zwischen ONO und O. Um den 14. ist der Meteorstrom der Geminiden gut zu sehen.

Freiluftplanetarium

Unsere Karte zeigt die Sternbilder am 7. um 21 und am 21. um 20 MEZ. Sternenabend am 13. Dezember, 2000 Freiluftplanetarium Georgenberg, Wien-Mauer, Aufgang Wotruba-Kirche (bei Schlechtwetter in der Kirche): Geminiden-Meteore, Weihnachtshimmel, Vorschau 2004. Nähere Informationen unter Tel. 01 / 889 35 41 oder Astrobüro (Hermann Mucke, DER STANDARD Printausgabe 6/7.12.2003)

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