Polnischer Premier Miller bei Hubschrauber-Bruchlandung verletzt

6. Dezember 2003, 17:32
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Zwei Rückenwirbel gebrochen - "Kein Anlass zur Sorge"

Warschau - Der polnische Ministerpräsident Leszek Miller hat am Donnerstag bei der Bruchlandung seines Hubschraubers eine Rückenverletzung erlitten. Wie eine Ärztin des Krankenhauses des Innenministeriums in Warschau, Grazyna Rydzewska, am Donnerstagabend mitteilte, war Millers Gesamtzustand gut. "Er hat zwei gebrochene Rückenwirbel", berichtete sie.

"Sein Zustand gibt keinen Anlass zur Sorge." Miller müsse voraussichtlich eine Woche im Krankenhaus bleiben. Eine Operation ist nach ersten Diagnosen nicht notwendig.

Maschinenschaden

Auch mehrere von Millers Begleitern wurden bei der Notlandung verletzt, hieß es weiter. Miller war auf dem Rückweg von einem Besuch bei den Kupferminen im Südwesten Polens, als sein Regierungshubschrauber vom Typ Mi-8 vermutlich wegen Maschinenschadens notlanden musste.

Der Hubschrauber setzte in einem Feld bei Gora Kalwaria 25 Kilometer südlich der Hauptstadt auf. Millers Sprecher Marcin Kaszuba sagte, der Ministerpräsident sei danach noch ohne fremde Hilfe ausgestiegen. Insgesamt waren 15 Personen an Bord gewesen. Die polnische Armee setzte eine Untersuchungskommission ein. (APA/PAP)

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