Über "Engel im Film"

11. Dezember 2003, 12:32
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In Berlin widmet sich die Ausstellung "Flügelschlag" einem metaphysischen Dauerbrenner

Berlin - Dem immer wieder mal modischen Engel im Film widmet das Filmmuseum Berlin eine Sonderausstellung, genannt "Flügelschlag - Engel im Film". Mit Filmausschnitten und Kostümen gibt die Schau bis zum 12. April 2004 einen Überblick über einschlägige Darstellungen im Kino der vergangenen 80 Jahre.

Die Reise durch den Himmel der Film-Engel beginnt mit Charles Chaplins Streifen "The Kid" aus dem Jahr 1921, reicht vom geflügelten Himmels-Kämpfer in "Barbarella" (1967) bis zum jugendlich-schrill gekleideten Engel in "Ein göttlicher Job" (2000) und endet mit "Die Entdeckung des Himmels" von 2001.

Schirmherr ist Regisseur Wim Wenders, der mit seinem Engel-Film "Der Himmel über Berlin" 1987 für Begeisterung wie für gehobene Augenbrauen sorgte.

Eine Ausstellung in der Gemäldegalerie über das Motiv des Engels in der Kunst sowie eine Film-Reihe ergänzen die Schau. Zu sehen sind dabei auch einige der schönsten Engels-Kostüme, darunter der schwarze Mantel und die Flügel des Engels Cassiel aus Wim Wenders Film, zu hören sind Klanginstallationen mit Harfenmusik und Flügelrauschen.

Nach der Station in Berlin soll die Schau über 62 Engel-Streifen im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt gezeigt werden. (APA/dpa)

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