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14. Jänner 2004, 07:00
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Künstlerinnen auf ihren Wegen

Sollten Sie sich schon einmal gefragt haben, warum so gut wie alle wichtigen Kunstwerke und Musikstücke der Vergangenheit von Männern verfasst worden sind, dann bekommen Sie hier die richtige Antwort: "Lasst Euch nur nicht täuschen!"

Dank Frauenforschung wissen wir nämlich nicht mehr nur die halbe Wahrheit: tatsächlich gab es etliche Künstlerinnen und Musikerinnen, deren Schaffen und Reputation nicht in die Geschichte eingegangen sind. Aus dem Kanon und in die Bedeutungslosigkeit verdrängt, werden diese Frauen heute aber wieder von furchtlosen Forscherinnen entdeckt. Wie zum Beispiel im Buch "Künstlerinnen auf ihren Wegen" aus der Reihe "Grazer Gender Studies" von Karin Masoner und Ingeborg Harer.

Das Buch zeigt nicht nur bislang unbekannte Frauen, sondern expliziert an deren Lebenswegen, wie Frauen und deren künstlerische Werke aus dem Blick der Geschichte entschwinden konnten. Lesenswert!

Karin Masoner, Ingeborg Harer (Hrg.innen)
Künstlerinnen auf ihren Wegen
Ein "Nachtrag" zur Geschichte des Grazer Musiklebens im 19. Jahrhundert
Leykam Verlag
Graz 2003
135 S. / 17,90 Euro
ISBN 3-7011-0040-3

(e_mu)
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