PR-Branche forciert einheitliches Ranking

7. Februar 2005, 14:56
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Verschiedene Rankings würden beim Kunden eher zur Verwirrung als zur Vertauensbildung beitagen

Der PR Verband Austria (PRVA) und die PR Group Austria legen Wert auf einheitliche Kriterien für Agentur-Rankings. Die beiden PR-Verbände wollen bis Anfang nächsten Jahres einen Kriterienkatalog für die bei Fachverlagen immer beliebteren "Rankings aller Art" erstellen. Derartige Rankings seien für Fachmedien zu einem Marketing-Instrument geworden. Aus der Sicht der PR-Branche tragen verschiedene Rankings aber beim Kunden eher zur Verwirrung als zur Vertauensbildung bei. Deshalb soll durch den Kriterienkatalog ein landesweit einheitliches Ranking forciert werden.

Was die Kunden davon haben

"Die Frage ist, was die Kunden davon haben, denn um die geht es ja schließlich", so Brigitte Mühlbacher, Geschäftsführerin der PR Group Austria. Es könne daher nicht im Interesse der PR-Branche liegen mehr Rankings zu haben, sondern weniger. Am liebsten wäre der Branche ein Ranking, das von allen Fachzeitschriften veröffentlicht wird. Den Trend in diese Richtung soll der Kriterienkatalog setzen. Mit Ergebnissen ist im Januar 2004 zu rechnen, so Christoph Bruckner, Leiter der Agenturengruppe im PRVA. Allerdings sei ein gutes Ergebnis wichtiger als der Zeitpunkt der Präsentation.

Definitonen, Netto-Honorarvolumen

Zunächst ist Bruckner einmal wichtig, dass ein Ranking genau differenziert, was eigentlich eine PR-Agentur ist und was nicht. Dann werde sicherlich das Netto-Honorarvolumen eine Rolle spielen. Die Kriterien, die sich letztendlich im Katalog wiederfinden, entstehen jedoch nicht neu, sondern werden sich durchaus an bestehenden Rankings orientieren. Bisher hat der PRVA vor allem mit dem Ranking des Branchenmagazins "Bestseller" zusammengearbeitet. Aber Ziel der gemeinsamen Arbeit mit der PR Group Austria sei auch, mögliche andere Aspekte eines Rankings auszuloten. (pte)

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    grafik: etat.at
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