Fliegender Zwerg

10. Dezember 2003, 15:40
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Epson entwickelte Mikroroboter MFR als Katastrophenhelfer

Der japanische Elektronikhersteller Seiko Epson hat den Prototypen eines fliegenden Roboters (Micro Flying Robot, MFR) erstmals an die Luft gesetzt. Der handtellergroße Helikopter soll als fliegendes Kameraauge dort eingesetzt werden, wo Menschen nicht hinkommen: "Der Roboter kann in ein von einem Erdbeben zerstörtes Haus fliegen und nachsehen, ob jemand verschüttet ist", erklärte Epson-Manager Junji Ajioka Verwendungsmöglichkeiten.

Warten auf die ultraleichte Batterie

Der MFR wiegt zehn Gramm und hat eine Bauhöhe von sieben Zentimetern. Das Gerät soll ferngesteuert werden, ist aber derzeit für seine Energieversorgung an eine "Leine" gebunden. Erst wenn es entsprechend ultraleichte Batterien gibt, kann eine Produktion ins Auge gefasst werden.(red/DER STANDARD, Printausgabe vom 3.12.2003)

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    foto: epson
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