Vom Tätervolk der Chasaren

13. Jänner 2004, 15:27
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"Wird man als 'Antisemit' gebrandmarkt, ist es vorbei" - Die Affäre um den CDU-Politiker Martin Hohmann feuert auch die heimischen ...

Die Affäre um den CDU-Politiker Martin Hohmann feuert auch die heimischen Hohmänner zu geistigen Höhenflügen an, das konnte gar nicht ausbleiben. "Zur Zeit" widmet sich der Thematik ausführlich, es konnte gar nicht ausbleiben, und auch nicht ausbleiben konnte, dass Andreas Mölzers Blatt für den edlen Zweck seine feurigsten Zugpferde einsetzte. Wird man als "Antisemit" gebrandmarkt, ist es vorbei, nützt der emeritierte Astrologe Heinz Fidelsberger die Gelegenheit zu Selbstmitleid, obwohl er keineswegs vorbei, sondern die noch immer lebende Widerlegung seiner These ist.

Ja, die Antisemiten, oder wie es bei Fidelsberger heißt, die "Antisemiten" müssen Schweres erdulden. Man kann in der heutigen Zeit viele Verbrechen begehen und wird oft sogar milde Richter finden. Rauschgifthändler, Großbetrüger, Mörder und Räuber, sie bekommen oft Minimalstrafen und wenn sie schon ins Gefängnis müssen, gehen sie bald wieder frei. Ein Delikt aber ist unverzeihlich. Kein Mensch darf hoffen auf Beförderung, auf eine Auszeichnung, auf gesellschaftliche Achtung, ja auf gesicherte Existenz überhaupt, wenn er auch nur in den leisesten Verdacht gerät, ein Antisemit zu sein. Das wäre schön.

Immerhin, Fidelsberger darf in "Zur Zeit" auftreten, was eine Auszeichnung besonderer Art ist, und Sorge um die Sicherheit seiner Existenz hat er bisher niemandem abgenötigt. Großbetrüger, Mörder und Räuber würden vielleicht nicht einmal dann gern für Mölzer schreiben, wenn ihnen dieser außergerichtliche Tatausgleich die Minimalstrafe garantierte, aber sie wären auch nicht so findig wie Fidelsberger, wenn er sich bemüht, nicht wie ein Antisemit, sondern nur wie ein "Antisemit" zu wirken, den nicht der Antisemitismus stört, sondern die Ächtung, die dem Antisemiten - gelegentlich - entgegenschlägt.

Fidelsberger hat nämlich eine Theorie, nach der die Ablehnung des Antisemiten nur auf mangelndem Differenzierungsvermögen beruht. Die Juden überall auf der Welt, die heute in der Presse und Finanz, aber auch in allen politischen Gremien überproportioniert sind, diese Juden wie Wiesenthal, Sharon, Friedmann, Wiesel und andere sind keine Semiten. Das ist Fidelsberger ganz wichtig.

Sie sind Nachfahren eines Volkes, das einst in der Ukraine lebte und das die jüdische Religion annahm, um nicht dauernd in Feindschaft mit dem christlichen Norden und dem Islam im Süden leben zu müssen. Diese einstigen Chasaren nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch die Ostjuden oder Juden europäischer Herkunft und diese sind keine Semiten.

Eigentlich sind sie eine Art Germanen, ungefähr das, was Hühnerzüchter Himmler ohne Scheu seiner SS hätte einverleiben können, statt sie in - Arbeitslager einzuladen. Hätte er damals auf Fidelsberger gehört - das chasarische Schtetl könnte heute noch blühen! Aber jetzt haben wir den Salat: Fällt irgendwo ein Wort bezüglich dieser Juden, erhebt sich sofort das Geschrei "Antisemitismus". Und jeder, der absichtlich oder unabsichtlich - was ja leicht passieren kann - irgendein nicht passendes Wort über die Ostjuden zu sagen wagt, wird als Antisemit gebrandmarkt. Dabei ist er doch bestenfalls ein Antichasarist - und das wird man doch noch sein dürfen.

Ein paar Seiten weiter hinten in "Zur Zeit" lässt ein anderer Autor es an Aufklärung zur Affäre Hohmann nicht fehlen. Es bedarf einer völligen Verblendung und eines erschreckenden Mangels an Realitätssinn, wenn man nicht einmal die Frage stellen darf, ob man nicht auch im Zusammenhang mit den Juden von einem "Tätervolk" sprechen könnte. Diese Tatsachen werden von der politisch korrekten Klasse bis zum heutigen Tage unterdrückt. Aber keine Angst, das regierungstreue Wochenblatt lässt sich nicht verblenden.

Leistet es sich doch den Hausrabbiner Moishe Ayre Friedman, der wieder einmal seinen doppelseitigen Auftritt bekommt - "Hohmann hat völlig recht mit seiner Aussage" -, weil er brav jede ihm gestellte Frage im Sinne der Blattlinie beantwortet. Theodor Herzl war eine Katastrophe für das Judentum. Ein gottloser Mann, nach Studien englischer und amerikanischer Psychologen von internationalem Ruf ein echter Psychopath. . . Herzl hat selbst nicht daran geglaubt, was er in seinen Büchern forderte und hat dennoch durch die von ihm begründete zionistische Politik die Katastrophe des Judentums willentlich herbeigeführt, damit der Staat Israel gegründet werden kann. Herzl ist für mich der geistige Vater jener Entwicklung, die zum Holocaust führte.

Die Juden sind eben selbst schuld - wenn man einmal davon absieht, dass Herzl eventuell Chasare war. "Die zionistischen Juden tragen zumindest eine Mitschuld am Holocaust", so Friedman. Dafür sollte ihn "Zur Zeit" zum Ehrenchasaren ernennen. (DER STANDARD; Printausgabe, 2.12.2003)

Von Günter Traxler
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