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Bild der Verwüstung
Wie es auf der englischsprachen Website von Al Jazeera in der Nacht auf Dienstag weiter hieß, biete der Ort der Kämpfe in Samarra ein Bild der Verwüstung. Der Sender zitierte den Spitalsarzt Bassam Ibrahim mit den Worten: "Bei uns sind die Leichen von acht Zivisten eingeliefert worden, darunter eine Frau und ein Kind". Unbestätigten Berichten zufolge waren zwei der Toten iranische Pilger. Spitalsdirektor Abd Tawfiq erklärte, mehr als 60 Menschen seien bei dem Feuergefecht verletzt worden.
Schätzung der Soldaten
US-Oberst Fredrick Rudesheim gab die Zahl der Toten mit 46 an, fügte aber hinzu, man habe die Leichen nicht gezählt. Es handle sich vielmehr um eine Schätzung auf Grundlage der Befragung von an dem Schusswechsel beteiligten Soldaten.
Leichen wurden weggebracht
US-Soldaten hätten keine einzige Leiche gesehen, sagte US-General Mark Kimmitt am Montag in Bagdad. Er vermute, dass die Gegner die Leichen in ihren Stützpunkt weggebracht hätten. Schätzungen zufolge seien 54 Iraker getötet und weitere 22 verletzt worden; gewiss sei, dass einer gefangen genommen wurde, sagte Kimmitt. Erste Berichte über bis zu elf Gefangene seien überhöht gewesen.
Iran protestiert gegen "Mord"
Die iranische Regierung hat nach dem Tod eines Iraners bei dem schweren Gefecht zwischen US-Truppen und Widerstandskämpfern in der nordirakischen Stadt Samarra Protest eingelegt. Der Schweizer Botschafter Tim Guldimann, der mit der Wahrnehmung der Interessen im Iran beauftragt ist, wurde in das Außenministerium zitiert, wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag meldete. Dem Diplomaten wurde am Montag der "heftige Protest" gegen die "Ermordung" des iranischen Staatsbürger durch die US-Streitkräfte zur Kenntnis gebracht. Die iranische Regierung forderte eine Klärung der Umstände seines Todes sowie eine "Entschädigung".
"Blinde Attacke"
Außenminister Kamal Kharrazi hatte zuvor die Kämpfe in Samarra als "blinde Attacke" der US-Truppen verurteilt. Sie zeuge von Respektlosigkeit gegenüber den heiligen Stätten und sei eine "Herausforderung der religiösen Gefühle", zitierte IRNA Kharrazi. Der Leiter des Krankenhauses von Samarra hatte am Montag berichtet, unter den Getöteten sei ein iranischer Pilger, der eine heilige Stätte der Schiiten in der Stadt aufsuchen wollte. (APA)
Mit allen verfügbaren Waffen wild um sich geschossen
auf telepolis
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in der New York Times
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