"Al-Aksa-Brigaden" verurteilen Genfer Initiative

Redaktion, 30. November 2003, 15:46

Palästinensischen Ko-Autoren als "Kollaborateure"

Jenin - Die aus radikalen Außenseiter-Elementen der palästinensischen Fatah-Bewegung zusammengesetzten "Al-Aksa-Märtyrerbrigaden" haben die "Genfer Initiative" für einen Frieden im Nahen Osten scharf verurteilt und die palästinensischen Ko-Autoren als "Kollaborateure" Israels und der USA bezeichnet. Mit dem Verzicht auf ein umfassendes Rückkehrrecht der palästinensischen Vertriebenen und Flüchtlinge spiele man "das Spiel des Zionismus und der Amerikaner", heißt es in einem Kommunique der Brigaden vom Samstag.

Präsident Yasser Arafat und die Fatah-Führung hatten die Initiative begrüßt, die unter Federführung von Ex-Informationsminister Yasser Abed Rabbo und dem israelischen Ex-Justizminister Yossi Beilin ausgearbeitet worden ist und am Montag mit Unterstützung der Schweizer Regierung offiziell präsentiert werden soll. Kernpunkte des Dokuments sind die Anerkennung des jüdischen Charakters des Staates Israel durch die Palästinenser, die Schaffung eines souveränen palästinensischen Staates im Westjordanland und Gaza-Streifen und der Verzicht der Palästinenser auf ein generelles Rückkehrrecht. (APA)

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