Mehr tote US-Soldaten als im Krieg

1. Dezember 2003, 11:34
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Bereits 79 Todesopfer im November

Bagdad - Im November sind im Irak mehr US-Soldaten ums Leben gekommen als in jedem anderen Monat seit Beginn des Irak-Krieges. 79 Soldaten fielen nach Angaben der "Washington Post" vom Samstag im Kampf oder starben bei Unfällen. Im April seien 73 Soldaten ums Leben gekommen, im März 65.

Nach Angaben des Befehlshabers der amerikanischen Truppen im Irak, General Ricardo Sanchez, haben die feindseligen Aktionen gegen Truppen der US-geführten Koalition aber in der vergangenen Woche deutlich abgenommen. Die Zahl der "Feindberührungen" sei von bis zu 50 an Spitzentagen im November auf im Schnitt 22 pro Tag zurückgegangen.

437 Tote

Nach der Statistik des US-Verteidigungsministeriums sind seit Beginn des Irak-Krieges am 20. März bis Samstag 437 amerikanische Soldaten ums Leben gekommen, davon 299 im Einsatz und 138 bei Unfällen.

Seit dem am 1. Mai von US-Präsident George W. Bush verkündeten Ende der größeren Kampfhandlungen starben insgesamt 299 US-Soldaten: 185 von ihnen fielen im Kampf oder bei Anschlägen, die anderen starben bei Unfällen. Die schwersten Verluste erlitten die Amerikaner im November bei dem Abschuss von vier Militärhubschraubern. Dabei kamen 39 Soldaten ums Leben. (APA/dpa)

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