Skispringen: Sechs von acht Österreichern im ersten Sapporo-Bewerb

21. Jänner 2000, 16:44

Widhölzl flog mit 117 Metern zweitgrößte Weite, Schmitt verzichtete

Sapporo - Sechs von acht Österreichern sind beim ersten von zwei Weltcup-Skispringen am Samstag in Sapporo dabei. Neben den fix qualifizierten Andreas Widhölzl, Andreas Goldberger und Stefan Horngacher schafften am Freitag der viertplatzierte Martin Höllwarth, Bernhard Metzler (9.) und Wolfgang Loitzl (13.) die Ausscheidung. Gescheitert sind hingegen Reinhard Schwarzenberger als 39. und Thomas Hörl (41.). Der deutsche Weltcup-Leader Martin Schmitt verzichtete übrigens auf ein Antreten.

Windböen und Schneefall störten das Training, das für zweieinhalb Stunden unterbrochen wurde. "Wir sind ins Hotel gefahren, danach ist es besser geworden", berichtete Stefan Horngacher, dem es mit 98,5 Metern noch nicht nach Wunsch gelaufen war. Den besten Eindruck aus österreichischer Sicht hinterließ einmal mehr Tournee-Sieger Andreas Widhölzl, der mit 117 Metern die zweitgrößte Weite des Tages hinter Quali-Sieger Kazuki Nishikata (118,5) zeigte. "Dem Swider seinen Sprung habe ich im Fernsehen gesehen, der hat sehr gut ausgeschaut", meinte Zimmerkollege Horngacher. Eine Steigerung vollbrachte Martin Höllwarth, der mit 112 Metern immerhin viertbester Springer der Qualifikation war.


Wichtigste Ergebnisse Qualifikation:

1. Kazuki Nishikata (JPN) 118,8 Punkte/118,5 m

2. Hiroya Saitoh (JPN) 106,0/115

3. Michal Dolezal (CZE) 101,0/112,5

4. Martin Höllwarth (AUT) 97,9/110,5

weiter:

9. Bernhard Metzler (AUT) 96,9/110,5

13. Wolfgang Loitzl (AUT) 90,5/107

Außer Konkurrenz:

. Andreas Widhölzl (AUT) 110,1/117,0

. Andreas Goldberger (AUT) 72,4/100

. Stefan Horngacher (AUT) 66,7/96,5

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