Verweildauer sinkt kontinuierlich

2. Dezember 2003, 20:42
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Arbeitslose sind immer kürzer arbeitslos - Von 1997 auf 2002 ist die Verweildauer im Jahresschnitt von 130 auf 106 Tage gefallen

Wien - Die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Hatte die durchschnittliche Länge der Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt 1997 noch 130 Tage betragen, waren es 2000 nur mehr 118 Tage und 2002 gab es einen weiteren Rückgang auf 106 Tage. Auch im laufenden Jahr dürfte es ein weiteres Absinken geben - die ersten drei Quartale weisen lediglich 103 Tage auf, geht aus den jüngsten Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervor.

Zuletzt hat die Regierung die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose verschärft. Der absolute Berufsschutz wird künftig nur noch 100 Tage betragen. Dafür wird ergänzend ein Entgeltschutz eingeführt. Bisher galt der Berufsschutz während der gesamten Bezugsmöglichkeit des Arbeitslosengelds, also im äußersten Fall zwölf Monate. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (V) nannte als Ziel, die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit von 106 auf 90 Tage zu reduzieren. (APA)

  • Arbeitslose bleiben immer kürzer arbeitslos, geht aus den jüngsten Daten des Arbeitsmarktservice hervor
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    Arbeitslose bleiben immer kürzer arbeitslos, geht aus den jüngsten Daten des Arbeitsmarktservice hervor

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