Rock me!

2. Dezember 2003, 14:14
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Das Phänomen "ABBA Mania" betritt Österreich - mit dem Anspruch, die Atmosphäre der Konzerte von ABBA zu vermitteln

Wien - "Super Trouper", Plateaustiefel und Discokugel - die britische Erfolgsproduktion ABBA Mania lässt die Zeit der schwedischen Pop-Sensation, die bis heute in Sachen Ohrwürmern ungeschlagen bleibt, auferstehen. "Wir sind keine einfache Cover-Band, sondern wir wollen die Atmosphäre der Konzerte von ABBA vermitteln", sagten die Mitglieder von ABBA Mania nach der Wien-Premiere am Donnerstagabend gegenüber der APA. Bis zum 10. Dezember gastieren Agnetha, Björn, Benny und Anna-Frid alias Isobel Davies, Mark Thomas, Nigel Hart und Jennifer Robb im Museumsquartier, es gibt noch wenige Restkarten.

ABBA Mania startet mit Waterloo, dem ersten Hit des schwedischen Quartetts. Ganz im Stil der Siebziger nimmt das Publikum zunächst auf Sesseln Platz, allerdings fordern Agnetha und Anni-Frid schon bald ihre Fans zum Mittanzen auf. Hits wie Chiquitita, Does Your Mother Know und vor allem Dancing Queen (die furiose letzte Zugabe) eignen sich dazu ja ideal.

Vorbildwirkung

"Für die siebziger Jahre waren ABBA bahnbrechend, was die Bühnengewänder betrifft", betonte Isobel "Agnetha" Davies. "Vor allem Agnetha trug sehr enge Sachen. Die Band hatte einfach einen ganz unvergleichlichen, eigenen Stil." Auch die Bewegungen und Sprüche werden von den Musikern aus Wales auf der Bühne original wiedergegeben. "Wir haben sehr lange recherchiert, um die Auftritte möglichst authentisch zu gestalten."

ABBA Mania ist eine Kombination der beiden einzigen längeren Konzertreisen, die ABBA je gemacht haben. Bis ins kleinste Detail stimmen die Zutaten - von Bennys sternförmiger Gitarre über den Konfettiregen bis hin zur "Geldverteilung" bei Money, Money. Sogar einen schwedischen Dialekt haben sich die Akteure zugelegt.

Bei aller Authentizität wird nicht auf Humor vergessen: "Wir spielen die Songs sehr ernst, aber natürlich muss man dem Publikum mit einem Augenzwinkern entgegen treten", so Mark Thomas, dem die Songs "nie langweilig werden". In ihren Rollen gehen die Waliser zwar voll auf, jedoch: "Wir sind nicht ABBA", lachte Jennifer Robb. "Obwohl ich Isobel auch schon mal Agnetha gerufen habe." (APA)

ABBA Mania, 27.11. bis 10.12. Wien Museumsquartier, 11.12. Salzburg Congress und 13.12. Graz Stadthalle

Karten u.a. bei Ö-Ticket und telefonisch unter 01/96-0-96
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