Die verschieden Transitlösungen

7. Jänner 2004, 13:46
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Bisher

  • 108 Prozent - Das Transitprotokoll legt eine Obergrenze für alle Transite fest. Basisjahr (100 Prozent) ist 1991. Es dürfen nicht mehr als zusätzliche acht Prozent passieren; diese 108 Prozent entsprechen 1,61 Mio. Fahrten. Diese Grenze fällt am 1.1.2004.
  • Ökopunkte - Die Stickoxidemissionen sollen bis 31.12.2003 auf 60 Prozent des Stands von 1991 gesenkt werden. Dazu bekommen Lkw Ökopunkte entsprechend ihrem Schadstoffausstoß zugeteilt. Deren Anzahl wird von Jahr zu Jahr reduziert. 1991 waren es 21,5 Mio., heuer nur mehr 8,8 Mio.

Silvesterkompromiss

  • Ökopunkte Der Silvesterkompromiss sah vor, dass die Ökopunkte zunächst für das Jahr 2004 verlängert werden. Falls es zwischenzeitlich kein neues EU-Recht für Lkw-Mauten (Wegekostenrichtlinie) gibt, wäre eine weitere Verlängerung für die Jahre 2005 und 2006 vorgesehen.
  • Freie Fahrt - Allerdings hätten die modernsten Lkw (Euro-4) frei durch Österreich fahren können. Im Gegenzug wären die Zahl der vergebenen Ökopunkte etwas verringert worden.
  • Fahrverbot - Der Kompromiss hätte ein Fahrverbot für die ältesten Fahrzeuge (Euro-0) bedeutet. Ausnahmen hätte es nur für Lkw gegeben, die in Griechenland oder Portugal zugelassen sind.

Ab 1. Jänner

  • Fahrverbot - Besonders belastende Lkw, die mehr als acht Ökopunkte bräuchten (Schadstoffklasse Euro 0 und 1), dürfen Österreich nicht mehr durchqueren. Dies bremst alte Brummis aus Beitrittsländern aus (Ausnahme für Griechenland).

  • Freie Fahrt - Die "saubersten" Schadstoffklassen 3 und 4 dürfen ungehindert fahren.

  • Ökopunkte - Allen übrigen Lkw werden weiter Ökopunkte berechnet. Doch stehen so viele Punkte zur Verfügung, dass die Zahl dieser Lkw nicht sinken muss. (jwo)
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