Lindows gegen Windows: Rechtsstreit verschoben

7. Dezember 2003, 12:54
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Microsoft brachte Klage bereits 2001 ein - nun wird erst im März 2004 weiter verhandelt

Der Rechtsstreit zwischen Microsoft und Lindows rund um den Markennamen "Windows" entwickelt sich zur unendlichen Geschichte.

Erneut verschoben

Wie Vertreter von Lindows bekannt gaben, wird sich die Anhörung im Verfahren erneut verschieben. Das zuständige US-Bezirksgericht in Washington hatte schon im letzten Jahr die Anhörung von April auf Dezember 2003 verlegt, nun wurde der Termin auf März 2004 nach hinten verschoben. Laut Lindows.com sind "Überschneidungen mit einem anderen Kriminalfall" der Grund für die neuerliche Verschiebung.

Hin und her

Microsoft hatte 2001 wegen der vermeintlichen Verwechslungsgefahr zwischen Windows und Lindows geklagt. Lindows, das als Konkurrent zum Microsoft Betriebssystem Windows gestartet war, und eine auf Endanwender zugeschnittene Linux-Variante unter der sowohl Windows- als auch Linux-Software laufen sollte, darstellt, konnte bislang vor Gericht erfolgreich bleiben. Im Gegenzug forderte nun der umtriebige Lindows-Chef Michael Robertson eine Überprüfung der Marke Windows. Ein Ende des Rechtsstreits ist auch in naher Zukunft nicht absehbar.(red)

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