Telekom Austria investiert in Multimedia-Stationen

10. Dezember 2003, 15:30
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10,4 Millionen Euro für Telefonieren, Surfen und Mailen von österreichweit 1.300 Stationen ab Mitte 2004

Die börsennotierte Telekom Austria (TA) macht Ernst mit dem Ausbau der Telefonzellen zu Multimedia-Stationen. Bis Mitte 2004 will das größte heimische Telekomunternehmen rund 10,4 Mio. Euro in die Hardware investieren, um insgesamt 1.300 Stationen zu errichten. Förderungen dafür gibt es laut TA nicht.

Telefonieren, Surfen und Mailen

An den Multimedia-Stationen soll neben Telefonieren auch das Surfen im Internet, das Verschicken von E-Mails und SMS oder einer persönlichen Grußkarte möglich sein. Die Bezahlung erfolge mit Bargeld oder der Quick-Geldbörse, sofern sich im Ort der Aufstellung auch ein Quick-Automat befinde, erklärte die TA am heutigen Dienstag auf APA-Anfrage.

Großes Interesse erwartet

Die TA erwartet sich besonders bei jungen und alten Menschen ein großes Interesse, an Teststationen gebe es täglich mehrere hundert Nutzer. Die 8.000 Euro teure Station besteht aus einem PC-Rechner, einem Monitor aus bruchsicherem Panzerglas, einer integrierten Webcam und einem Telefonhörer. Die Menüführung, die auch auf Englisch abrufbar ist, erfolgt per Touchscreen. Wie der internationale Vergleich zeige, halte sich der Vandalismus in Grenzen, so die Telekom.

Internetsurfen, SMS und E-Mails kosten ab 10 Cent pro Minute. Ab 20 Cent pro Minute könne man Telefonate mit gleichzeitiger Videoübertragung führen - vorausgesetzt das Gegenüber befindet sich auch in einer Multimedia-Station oder verfügt über eine Videokonferenz-Ausstattung.(APA)

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    foto: telekom austria
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