Dell betreut Firmenkunden wieder in den Staaten

2. Dezember 2003, 14:48
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Qualitätsprobleme mit indischem Callcenter

Der US-Computerkonzern Dell verlagert sein Callcenter für Business-Kunden wieder in die USA zurück. Wie das Wall Street Journal am Montag, berichtete, wird der Support für Optiplex-PCs und Latitude-Notebooks infolge häufiger Beschwerden vom Anfang 2001 eröffneten Callcenter in Bangalore abgezogen und künftig den Kundenberatern in Texas, Idaho und Tennessee übertragen. Im Gegenzug würden allerdings mehr Endkunden nach Bangalore umgeleitet werden, weshalb diese Entscheidung keinen negativen Einfluss auf den dortigen Mitarbeiterstand habe.

"Denn Business-Kunden haben gegenüber Dell das Niveau der Beratung in Bangalore kritisiert".

"Es handelt sich nur um eine Neuverteilung der Aufgaben und der Anrufkette", erklärte ein Dell-Sprecher gegenüber dem Wall Street Journal. "Denn Business-Kunden haben gegenüber Dell das Niveau der Beratung in Bangalore kritisiert". Vor allem Sprachschwierigkeiten einiger der 3.000 indischen Mitarbeiter und Schwierigkeiten, einen kompetenten Techniker ans Telefon zu bekommen, wären immer wieder bemängelt worden.

Gute Zahlen

Erst kürzlich hatte sich Dell bei der Bekanntgabe seines rekordverdächtigen Quartalsergebnisses für seine Fähigkeit gerühmt, hohe Kundenzufriedenheit zu erzeugen und gleichzeitig solide Marktanteilsgewinne und große Profitabilität zu erzielen. Mit der jüngsten Umverteilung soll wohl ein weiterer Schritt in diese Richtung gesetzt werden. (pte)

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