GEGENDARSTELLUNG:

2. Dezember 2003, 10:07
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Wolfgang Fellner begehrt nachstehende GEGENDARSTELLUNG:

Sie schreiben in der Ausgabe des Online-Mediums derStandard.at unter der Rubrik derStandard.at/etat/medien/print und der Überschrift "Eine miese Aktion, die sehr weh getan hat", dass News über eine Klage des Johann Oberauer, des Herausgebers der Medienzeitschrift "Der österreichische Journalist", zur ganzseitigen Urteilsveröffentlichung in "News", "Format", "TV-Media" und "profil" verpflichtet worden sei. Das habe sich auch Wolfgang Fellner ersparen wollen und sich von der Verpflichtung freigekauft. EUR 10.000,-- habe die Verlagsgruppe an "Der österreichische Journalist" gezahlt, welchen Betrag Oberauer an aidskranke Kinder in Südafrika und ans SOS-Kinderdorf gespendet habe. Das sei aber nicht das eigentliche Ansinnen Oberauers gewesen. Er habe Wolfgang Fellner zweimal gebeten, die EUR 10.000,-- von sich aus in eine groß angelegte Leseraktion zu investieren. Aber Wolfgang Fellner wollte nicht und habe lieber die EUR 10.000,-- an Oberauer bezahlt.

Weiters berichten Sie, dass Wolfgang Fellner nicht bereit gewesen sei, zu diesen Äußerungen von Johann Oberauer Stellung zu nehmen. Diese Behauptungen sind insofern unrichtig, als Wolfgang Fellner in die Verhandlungen für die Abgeltung der Urteilsveröffentlichungen überhaupt nicht eingebunden war. Er hat sich nicht von der Veröffentlichungsverpflichtung losgekauft. Johann Oberauer hat Wolfgang Fellner auch nie vorgeschlagen bzw gebeten, EUR 10.000,-- in eine groß angelegte Leseraktion für Kinder zu investieren. Im Zusammenhang damit haben nicht einmal Kontakte zwischen Wolfgang Fellner und Johann Oberauer stattgefunden.

Wolfgang Fellner hat weder selbst noch durch Dritte erklärt, zu einer Stellungnahme zu diesen Vorwürfen nicht bereit zu sein. Doris Priesching, die Verfasserin des Artikels, hat lediglich wenige Stunden vor der Drucklegung versucht, Wolfgang Fellner telefonisch zu erreichen, was ihr in Folge eines anderweitigen Termins des Wolfgang Fellner jedoch nicht gelungen ist.

  • Wolfgang Fellner.
    foto: standard/semotan

    Wolfgang Fellner.

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