Computerspielen fördert Arbeitsmoral

14. Dezember 2003, 13:08
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Studie zeigt deutlich höhere Zufriedenheit bei "SpielerInnen"– auch weniger Krankenstände

Für Chefs gehört es zu den nervigsten Unannehmlichkeiten des PC-zentrierten Arbeitsplatzes: Angestellte, die statt zu arbeiten einem kleinen Spielchen nachgehen. Doch geht es nach einer neuen Studie, so werden viele Vorgesetzte bald umdenken müssen: Ein kleines Spielchen zwischendurch, erhöht nämlich deutlich die Motivation, wie eine Untersuchung der Universität Utrecht zeigt.

Testweise

Getestet wurde das Ganze an zwei Versuchsgruppen, die eine durfte eine Stunde pro Tag zocken, der anderen war dies strikt untersagt. Nicht nur, dass die erste Gruppe wesentlich zufriedener – und dadurch motivierter - war, wurden auf diese Weise sogar die Krankenstandszeiten reduziert. In einer weiteren Studie soll nun das Potential des Einsatzes komplexerer Spiele zur Erlernung von gewissen Fähigkeiten untersucht werden. (red)

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