Förderung von Benachteiligten

22. April 2004, 20:31
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EU-Initiative unterstützt weibliche Berufsorientierung

Fempowerment ist eine europäische Bildungsinitiative, die sich vor allem an Frauen richtet, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Im Zuge dieses Projektes arbeiten erstmals Wiener Bildungseinrichtungen wie das abzwien, das bfi Wien, die Berater, ibis acam zusammen.

Die Initiative bietet in zwei getrennten Durchgängen je 20 Frauen ab 22 Jahren und je 20 jungen Frauen von 15 bis 21 Jahren eine 26-wöchige Qualifizierung für ihren Job.

Das Ergebnis: Von insgesamt vierzig Frauen haben 33 (rund 83 Prozent) nun mit einer Lehre, einem Beruf oder einer weiteren höher qualifizierenden Ausbildung begonnen.

"Ein sehr wichtiges Erfolgskriterium ist, dass diese Frauen nach 26 Wochen wissen, welche weiteren Qualifizierungs- oder Jobpläne sie haben", betont Sabine Strobl, Projektleiterin von Fempowerment und Mitarbeiterin des abzwien.

Bei ibis acam beispielsweise erfahren die Teilnehmerinnen, wie die Erstellung einer Internetplattform in der Praxis funktioniert. Bei die Berater bilden sie sich erstmals mittels E-Learning weiter.

Und im bfi Wien erfahren die Wissbegierigen mehr über die Themen wie Selbstpräsentation, Konflikt- und Zeitmanagement und füllen ihre Bildungslücken in Deutsch, Englisch und Mathematik auf.

Der nächste 26-wöchige Kurs richtet sich an Teilnehmerinnen zwischen 15 und 21 Jahren und startet am 12. Jänner 2004. (stef/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8.11. 2003)

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