Andreas Khol, der Mäusefänger

Redaktion, 07. November 2003 15:42

Im Parlament soll eine Katze auf Mäusejagd gehen - Privat bevorzugt der Präsident Lebendfallen

Nationalratspräsident Andreas Khol (V) outet sich in der Wiener Stadtzeitung "Falter" als "schöpfungsgerechter" Mäuse-Fänger. So werde derzeit geprüft, mit einer Katze die Mäuseplage im Hohen Haus zu bekämpfen. Privat bevorzugt der Präsident Lebendfallen.

Völlig "dasige" Maus

Die Passage im "Falter"-Interview im O-Ton: "Ich habe Respekt vor den Tieren, aber leider gibt es auch Mäuse, die an Drähten in den Computern nagen. Der Sanierungsdienst streut deshalb Giftkörner. Erst unlängst habe ich eine völlig 'dasige' Maus gesehen. Das widerspricht meinem humanistischen Gefühl. Deswegen lasse ich prüfen, ob im Keller eine Katze den Nagern nachjagen könnte. Ich halte das für die schöpfungsgerechtere Variante, wenn ich diesen hochtrabenden Ausdruck verwenden darf."

Zu Hause Lebendfallen

Privat ist Khol noch sanfter: "Ich selbst habe ja Mäuse in meinem Domizil in der Nähe des Wienerwaldes. Deswegen stelle ich zu Hause Fallen auf, welche die Mäuse fangen, aber nicht töten. Wenn eine Maus gefangen wird, gehe ich in den Lainzer Tiergarten und lasse sie wieder aus." (APA)

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