Die Auszeichnung der Woche geht an ...

26. Mai 2006, 14:59
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SEUNIG, RONALD

Der HIRNI dieser Woche geht an den Hobby-Historiker, der uns mit völlig neuen Einblicken in die Weltgeschichte beglückte. Zertifikat: völlig daneben.
"Es war nicht alles schlecht"… vertraute Seunig einem Trend-Redakteur seine Einschätzung des Dritten Reichs an - und zeigte dabei freudig das gesprayte Hitler-Porträt, das die Decke seines Wohnzimmers verunstaltet. Was Seunig an dieser Zeit besonders gut fand, war die Beschäftigungspolitik. Außerdem rückte er einen weit verbreiteten Irrtum zurecht, Hitler habe den zweiten Weltkrieg begonnen. Alles Lüge: Provoziert wurde er. Woher Seunig diese Erkenntnisse hat? Aus Büchern. Und außerdem: man muss ja "Tabus brechen". So, so! Tabus…
Doch damit noch nicht genug: das mit den Anschlägen vom 11. September, erklärt uns der präzise Beobachter der politischen Lage, das war nicht die El Kaida, nein: das waren die Amis selbst!
Für diese Geschichtsverdreherei verleihen wir Herrn Seunig den Hirni der Woche und empfehlen ihm, sich mit dem Thema Holocaust etwas genauer zu befassen. Dabei müsste er gar nicht so weit fahren: Ein Besuch im ehemaligen KZ Mauthausen, das ja nicht weit entfernt von seinem Billig-Laden ist, könnte ihm vielleicht auf die Sprünge helfen. Wahrscheinlich aber nicht. Denn vermutlich stimmt schlicht und einfach die bereits in den 80er-Jahren von mehreren derStandard.at/Politik-RedakteurInnen in Dorfdiskos quer durch Österreich aufgestellte Hypothese: Je mehr Rotzbremse, desto weniger Hirn.

Vorschläge für den nächsten Hirn/i? Ein Mail bzw. Posting genügt.
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