Jerusalem: Polizei wegen Ramadan in erhöhter Alarmbereitschaft

31. Oktober 2003, 20:33
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Strenge Sicherheitsvorkehrungen vor Freitagsgebet

Jerusalem - Aus Furcht vor möglichen Ausschreitungen ist die israelische Polizei in Jerusalems am ersten Freitag des muslimischen Fastenmonats Ramadan in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Starke Polizeieinheiten patrouillierten auf den Straßen der arabischen Altstadt. Zahlreiche Kontrollpunkte wurden eingerichtet. Nur 5000 Muslime aus dem Westjordanland durften am Freitagsgebet auf dem Tempelberg teilnehmen. Sie mussten verheiratet sein und ein Mindestalter von 45 Jahren für Männer und 35 für Frauen haben.

Vor Beginn der zweiten palästinensischen Intifada (Volkserhebung) vor drei Jahren kamen rund 250.000 Muslime zum Gebet am ersten Freitag des Ramadan. (APA/dpa)

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