Mit Vaterschutzmonat gegen Freizeitväter

31. Oktober 2003, 09:34
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Der erste Monat soll Vater und Mutter gehören - doch weder Gesetze noch Gesellschaft streben ein Ideal an

Wien - Es sei, meint der Psychosozialmediziner Stefan Rudas, zwar eine Binsenweisheit, dass die ersten Wochen und Monate das Leben jedes Menschen prägen. Nur zögen weder Gesellschaft noch Politik die logischen Schlüsse - und sorge dafür, dass gerade am Lebensanfang beide Eltern Zeit für ihr Kind hätten.

Mit Vaterschutzmonat gegen Freizeitväter

Nach skandinavischem Vorbild - dort nehmen bis 70 Prozent der Männer einen so genannten Vaterschutzmonat in Anspruch - fordern nun die österreichischen Kinderfreunde auch hierzulande die Schaffung eines "Vaterschutzmonats" um Väter "nicht als Freizeitväter, sondern fürsorgende und pflegende Männer" in der Familie zu positionieren, erklärte Kinderfreunde-Geschäftsführer Gernot Rammer am Mittwoch. Die Kosten sollten sich Staat und Wirtschaft teilen. (rott, DER STANDARD Printausgabe 30.10.2003)

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