Studie: 13.000 Iraker starben im Krieg

30. Oktober 2003, 17:23
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4300 Zivilisten bis zum offiziellen Ende der Kampfhandlungen getötet - Mit der Studie zum Download

Washington - Während der Hauptkampfhandlungen im Irak-Krieg sind zwischen dem 19. März und Ende April rund 13.000 Iraker getötet worden, unter ihnen 4300 Zivilisten. Das geht aus einer am Dienstag (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Studie für die unabhängige Gesellschaft "Projekt für Verteidigungsalternativen" hervor. Die Zahlen basierten auf Kampfberichten der US-Armee, Presseberichten von den Schlachtfeldern und Untersuchungen irakischer Krankenhäuser.

Das US-Verteidigungsministerium lehnt die Veröffentlichung von Opferzahlen wie schon im Irak-Krieg von 1991 ab. Die Zahl getöteter Iraker, die nicht an den Kämpfen beteiligt waren, ist der Studie zufolge genauso hoch oder höher als 1991, obwohl die US-Armee wegen des technischen Fortschritts eine höhere Zielgenauigkeit hervorgehoben habe. (APA)

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